Bei den kommenden Landwirtschaftskammerwahlen in Oberösterreich am 24. Jänner setzt sich die Freiheitliche Bauernschaft für eine wirksame Unterstützung der Landwirte in Österreich ein. Regionale und gesunde Lebensmittel aus der Region sollten Vorrang haben.

Wie wichtig eine funktioniere Landwirtschaft ist, welche die Menschen mit frischen und gesunden Produkten versorgen kann, ist vielen Bürgern in der Corona-Krise erst wieder richtig klar geworden. Aus diesem Grund nutzten auch der FPÖ-Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner und der Obmann der Freiheitlichen Bauernschaft Oberösterreichs Franz Graf die anstehenden Landwirtschaftskammerwahlen in Oberösterreich am 24. Jänner, um die Grundsätze freiheitlicher Landwirtschaftspolitik, die heute aktueller sind denn je, in einer Pressekonferenz vorzustellen. Denn schon immer setzten sich die Freiheitlichen für eine bäuerliche und dezentral strukturierte Landwirtschaft ein, die – abseits von Agrarfabriken – in der Lage ist, die Bevölkerung mit gesunden Lebensmitten aus heimischer Produktion zu versorgen.

Bauernstand schützen

Unsere Landwirtschaft erzeugt hochwertige und gesunde Lebensmittel und stellt die Versorgung der Bevölkerung auch in Krisenzeiten sicher“, erklärte Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner, der betonte, dass gerade ein freier und leistungsfähiger Bauernstand die Voraussetzung für den Erhalt der natürlichen Existenzgrundlage unserer Heimat sei. Doch falsche Agrarpolitik der EU, der Druck des Weltmarktes und der zunehmend unattraktiv werdende Beruf des Landwirtes sorgen – neben vielen weiteren Gründen – für immer mehr Betriebsschließungen. Gerade dieser Entwicklung müsse laut Haimbuchner aufgehalten werden. „Unsere Heimat Österreich ist durch eine bäuerliche Kulturlandschaft geprägt, die Generationen von Bauern geformt und gepflegt haben. Traditionen und Brauchtum sind im bäuerlichen Alltag und Jahreskreis entstanden und bilden einen unverzichtbaren Teil unserer Identität“, zeigt Haimbuchner die Bedeutung der Landwirtschaft abseits von wirtschaftlichen Prämissen auf.

Wirksame Unterstützung der Bauern

Um der Entwicklung gegenzusteuern und den Bauernstand in Österreich zu stärken, setzt sich die Freiheitliche Bauernschaft für die Umsetzung langjähriger Forderungen ein. So sollten Lebensmittel durchgängig Herkunftsbezeichnungen tragen. Nur so ist es dem Konsumenten möglich frei zu entscheiden, ob er Nahrungsmittel kauft, die tausende von Kilometern transportiert wurden oder ob er zu heimischen Produkten greift, deren Qualitätsstandards garantiert hoch sind und die daher einen fairen Preis verdienen, der jedoch den heimischen landwirtschaftlichen Betrieben zugute kommt. Denn gerade die Regionalität und die Erhaltung der heimischen Bauern sichern die Ernährungssicherheit in Österreich und stärken zudem die Wirtschaftskraft der ländlichen Regionen. Die Wichtigkeit der Regionalität betonte auch der Spitzenkandidat der Freiheitlichen Bauernschaft für die Landwirtschaftskammerwahlen Franz Graf: „Die Freiheitlichen Bauern stehen für den Erhalt unserer landwirtschaftlich geprägten Kulturlandschaft. Oberösterreichs Bauern wirtschaften auf sehr hohem Niveau und gestalten so auch Lebensräume und unsere Heimat. Wir brauchen aber auch eine Wende in der Agrarpolitik, weg von leeren Versprechungen, hin zu fairen Preisen für regionale Produkte“.