Ihre Geschichte lässt niemanden kalt: Getrieben von der Sorge darum, ihr Kind nicht mehr ernähren zu können, entschloss sich die Linzer Wirtin Alexandra Pervulesko, sich gegen die absurden Corona-Maßnahmen der Regierung einzusetzen. Am Montag trotzte sie der seit November bestehenden Gastro-Sperre und öffnete ihr „Badcafé“ für die Gäste.

Nun bekommt sie Rückendeckung von prominenter Stelle: Kein geringerer als Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ) stellt gibt ihr Rückendeckung! In einem Facebook-Beitrag erklärte dieser, dass er den Unmut der Wirtin verstehe. Denn: „Dieser Akt des zivilen Ungehorsams ist keine Trotzreaktion einer Coronaleugnerin, sondern der Hilfeschrei einer Unternehmerin.“

Haimbuchner: „Türkis-Grün hat Wirte schikaniert“

Ihre Situation hat laut dem freiheitlichen Landesobmann durchaus Symbolwert: „So wie ihr geht es nämlich vielen Österreichern, die aufgrund der verfehlten Corona-Maßnahmen der Bundesregierung am Rande der Existenz stehen oder bereits aufgeben mussten.“ Mit immer bürokratischeren Corona-Auflagen habe Türkis-Grün die Wirte schikaniert, um sie anschließend in den Lockdown zu schicken.

Die Auswirkungen dieser Politik zeigen sich mittlerweile. Wie Haimbuchner betonte:  „Dieses planlose Agieren von Kurz und Anschober schädigt die heimische Wirtschaft massiv und die Folgen am Arbeitsmarkt sind jetzt bereits spürbar.“

Von der Regierung im Regen stehen gelassen

Wie Wochenblick berichtete, zeigten sich die Gäste vom Montag von der Aktion der 47-Jährigen begeistert, applaudierten für ihren Mut. In Wirklichkeit ist sie einfach nur eine von vielen, die von der Regierung im Regen stehen gelassen wurden. Weil sich die „Finanzhilfen“ auf den 2019er-Umsatz beziehen – in diesem Jahr renovierte sie ihr Lokal – schaute sie durch die Finger. Fast 30.000 Euro an Schaden hinterließ die Lockdown-Serie bei ihr bereits. Mainstream-Medien stellten die Öffnung als Skandal dar.
Auch die Staatsmacht hatte mit ihr kein Pardon – mit einer Hundertschaft rückte die Polizei an und nahm die Personalien aller Anwesenden auf. Schon bei der Demo am vergangenen Freitag war sie von einer brutalen Amtshandlung betroffen. Im exklusiven Interview sprach sie mit uns über diesen Vorfall. Wie Wochenblick aufdeckte, erhält die Exekutive offenbar derzeit in Oberösterreich eine Weisung, auf Eskalation bei den Protesten zu setzen – sehr zum Leidwesen vieler anständiger Polizisten, die sich damit in die Zwickmühle zwischen Dienstpflicht und ihrem Moralverständnis stellen müssen.