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Beim Österreichischen Presserat handelt es sich um einen reichlich dubiosen Privatverein, der sich als privates "Gericht" und oberste moralische Instanz aufspielt!

Linke Mainstream-Medien versuchen eine Kampagne gegen den „Wochenblick“ zu orchestrieren. Eine Einschätzung des „Österreichischen Presserats“ nehmen die selbsternannten Hüter des journalistischen Ehrenkodexes zum Anlass, um uns die journalistische Redlichkeit abzusprechen.

Ein Kommentar von Chefredakteur Christian Seibert

Kein Gericht, sondern Privatverein

Blicken wir hierfür einmal hinter die Kulissen des Presserates. Dieser wurde 1956 als privater Verein gegründet und verschreibt sich laut Selbstdefinition der „Selbstregulierungseinrichtung im Pressebereich, die der redaktionellen Qualitätssicherung sowie der Gewährleistung der Pressefreiheit dient“. Es ist wichtig zu verstehen, dass es sich beim staatstragend anmutenden „Presserat“ keinesfalls um ein unabhängiges Überwachungsorgan handelt, sondern schlichtweg um einen Verein, in dem ausschließlich Vertreter der althergebrachten Medien in Österreich zu finden sind, die für sich selbst ethische Standards definieren.

Medien wie „Profil“, „Standard“ oder „Kurier“, die dem „Wochenblick“ gerne so genannte „Verurteilungen“ durch den Presserat vorwerfen, verschweigen jedoch gerne, dass dieser im Jahr 2001 aufgrund diverser Grabenkämpfe zwischen dem Österreichischen Gewerkschaftsbund (ÖGB) und dem Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) zerfallen und erst im Jahr 2010 wieder auferstanden ist. Über Jahre flogen die Fetzen in dem heillos zerstrittenen „Presseorgan“. In diesen Auseinandersetzungen ging es um die schlechte Bezahlung der Journalisten.

Eigene Mitarbeiter abgespeist

Die mächtigen Herausgeber österreichischer Tageszeitungen speisten Journalisten oftmals als „freie Mitarbeiter“ ab und drückten sich so vor einer adäquaten Bezahlung. Wenn’s ums Geld geht, scheint man dann doch nicht so gerne die Rolle des Moralapostels einnehmen zu wollen! Auch eigene „Verurteilungen“ durch den Presserat werden gerne einmal vergessen!

Auch die Tatsache, dass Boulevard-Medien wie „Heute“ oder die „Krone“ zig-mal von dem Organ verurteilt wurden, aber empörte Berichte seitens des linken Mainstreams ausblieben, zeigt die tendenziöse Haltung gegenüber dem „Wochenblick“. Doch was bedeutet eine „Verurteilung“ des privaten Vereins eigentlich für ein Medium? Nichts! Weder übt der Presserat eine juristische Funktion aus, noch kann er ein freies Medium wie den „Wochenblick“ an der Ausübung des Journalismus hindern. Folglich reklamiert der „Presserat“ für sich ausschließlich eine moralische Position, die wir von Seiten des „Wochenblicks“ gewiss nicht teilen.

Anschuldigungen widerlegt

Ich bin im März dieses Jahrs zum Chefredakteur unseres Mediums bestellt worden. Deshalb ist es mir wichtig festzuhalten, dass sich der „Wochenblick“ nicht per se gegen eine journalistische Selbstkontrolle wehrt. Warum diese jedoch ausschließlich Medien vorbehalten sein sollte, die insbesondere in der Frage der Migrationspolitik keinerlei kritische Berichterstattung zulassen, erschließt sich mir nicht ganz.

Der beschrittene Weg der Professionalisierung und Weiterentwicklung der „Wochenblick“-Printausgabe wurde insbesondere durch unsere Leser in breiter Masse auch gutgeheißen. Diesen Weg werden wir auch für unseren Online-Auftritt www.wochenblick.at fortsetzen. Blickt man nun auf die aktuelle Einschätzung des Presserates, wurde uns eine Artikel-Serie über das Migrationsproblem in Schweden vorgehalten. Unsere mehrsprachige Außenpolitikexpertin Kornelia Kirchweger, aus deren Feder die beanstandeten Artikel stammen, hat in einem auf „Wochenblick.at“ veröffentlichten Internet-Kommentar ausführlich sämtliche Anschuldigungen widerlegt.

Geldregen für „Regierungsmedien“ bei Kern&Co.
Wer zumindest wohlwollend über die Migrationspolitik der SPÖ berichtete, durfte auf lukrative Regierungsinserate hoffen. Eine Entwicklung, die den Unterstützern der Asyl-Industrie massiv in die Hände spielte! Dazu gehören auch zahlreiche jener Medien, die den „Wochenblick“ jetzt harsch attackieren.

Angst als Triebfeder

Doch warum sind wir den Establishment-Medien nun so ein großer Dorn im Auge? Seit Angelobung der türkis-blauen Bundesregierung bricht dem linken medialen Mainstream das Inseratengeschäft aus den Ministerien weg!

Da man von der Tatsache, dass man sich über die zahlende Leserschaft schon lange nicht mehr finanzieren kann, gerne ablenken möchte und man thematisch in der Sackgasse steckt, richtet man die Aufmerksamkeit nun auf erfolgreiche Alternativmedien, wie den „Wochenblick“. Alleine der „Standard“ hat im Jahr 2017 5,5 Millionen Euro an Steuergeld bekommen.

Futterneid

Natürlich wandert dieses Inseratengeld nicht in das Budget des „Wochenblick“, aber uns werden selbst kleinste Zuwendungen missgönnt. Nichtsdestotrotz wird sich der „Wochenblick“ von weiteren Angriffen des „Presserates“ und des medialen Mainstreams auch in Zukunft nicht den Mund verbieten lassen und weiter das schreiben, was andere verschweigen.

Die links-liberalen Medien in Wien, die mit ihrer Geisteshaltung die eher konservativ eingestellte österreichische Bevölkerung keinesfalls abbilden, brauchen starke Gegenspieler, wie den „Wochenblick“. Und alleine die Tatsache, dass sie uns so viel Beachtung schenken, zeigt, dass sie uns mittlerweile sehr ernst nehmen!