Österreichs Gastronomie ist am Boden. Rund 30% der Gastronomie-Betriebe werden auch nach dem Lockdown nicht wieder öffnen. Ihnen hat die Corona-Politik bereits den Garaus gemacht. Der Rest hofft aktuell beharrlich darauf, dass es endlich zu Öffnungen oder Lockerungen kommt. Im folgenden Gastkommentar geht Bernhard Riegler auf den Zynismus ein, der Österreichs Gastronomen widerfährt und erklärt, wieso die Zerschlagung der Gastronomie ein wesentlicher Teil des Great Reset ist.

Ein GASTKOMMENTAR von Bernhard Riegler

Lernt man die Gesichter hinter Nachrichten persönlich kennen, gehen Geschichten erst richtig nahe. Mitte Februar hatte ich das zweifelhafte Vergnügen, live bei Betroffenen zu sein, als die Regierung wieder eine ihrer Bomben zündete. Termin in einem großen Wellnesshotel in der Steiermark, man plante eine größere Werbekampagne. Die Eigentümerfamilie war optimistisch und ging von einer unmittelbaren Öffnung aus. Waren doch nur knapp 22.000 Menschen in Österreich zu diesem Zeitpunkt positiv getestet. Davon sind viele nicht krank und es hatte sich auch noch jedes zweite Testergebnis als falsch erwiesen.

Ein Land dauerhaft in Geiselhaft zu halten wegen einer Handvoll „Infizierter“ ohne Beschwerden und ein paar sehr alten Menschen mit Vorerkrankungen? Wer würde so etwas tun? Die Lager waren voll, das Haus generalgereinigt, die Erwartungen hoch, die Stimmung froh. Doch es sollte anders kommen. Kanzler Kurz verkündete just an diesem Tag das weitere Aus für Gastronomie und Hotellerie. Ich durfte hautnah miterleben, wie sich staatliche Sabotage anfühlt. Für Menschen, die über Generationen ihre Häuser aufgebaut, große Investitionen riskiert, sich im harten Wettbewerb behauptet und jahrzehntelang hunderte Arbeitsplätze in der Region gesichert hatten.

Die jetzt seit Wochen vergebens auf Entschädigungszahlungen warteten, die nun wieder Bier und Lebensmittel wegschütten mussten. Denen langjährige, treue Mitarbeiter nicht nur abhanden kamen, sondern die seit neuestem sogar gezielt vom AMS abgeworben wurden: als Teststraßenmitarbeiter! Das ist übrigens der absolute Gipfel des Zynismus, aber schon von mehreren Seiten bestätigt. Und um die Menschen auch wirklich zum Absprung zu bewegen, winkt man mit sagenhaften Gehältern von 2.500,- Euro!

Was mit den Nichtraucher-, Allergen- und Registrierkassen-Quälereien seinen Anfang genommen hat, ist zu einem handfesten Vernichtungskrieg gegen die Gastronomie und Hotellerie gereift. Naiv, wer hier noch an Zufall glaubt. Bedenkt man, was den Untertanen an den Stammtischen heute nach ein paar Bieren einfallen würde, ist die Sache klar.

Teer und Federn für diese Obrigkeit wären wohl das mindeste, Mistgabeln, Fackeln und Sensen das naheliegende. Aber es steckt mehr dahinter als die Angst vor dem Volk. Stichwort Great Reset/Agenda 2030. Wir erinnern uns: Das ist der Code für den globalen Umsturz, betrieben von durchgeknallten Finanzeliten, mit Kapitalismus für die Oberschicht und düsterem Kommunismus samt Totalüberwachung für den verarmten Pöbel, uns.

Für die nachhaltige Zerstörung unserer Gesellschaft ist die Vernichtung der Gastronomie ein wesentlicher Faktor, weil die einen langen Schwanz an fatalen Kettenreaktionen in den Kommunen nach sich zieht und wie eine kulturelle Neutronenbombe wirkt. Daraus wird kein Hehl gemacht und ist ebenso nachzulesen in „Covid 19 – der große Umbruch“ von Klaus Schwab/Thierry Malleret, Seite 227 ff.

Video: Andreas Teufel (Freiheitliche Wirtschaft) – So werden Gastro-Mitarbeiter abgeworben!