Eine neue Personalie im Weißen Haus sorgt für Aufsehen: Die Berufung von John Bolton zum Leiter des Nationalen Sicherheitsrates der Vereinigten Staaten rückt auch das Gatestone-Institut, dessen Vorsitzender der ehemalige US-Botschafter bei den Vereinten Nationen ist, in den Fokus.

Das Institut definiert sich auf seiner Netzpräsenz selbst als „ein internationaler, parteiunabhängiger und gemeinnütziger Expertenrat und Think Tank, hat sich der Unterrichtung der Öffentlichkeit von Angelegenheiten verschrieben, über die die Mainstream-Medien nicht berichten.“

Wichtige Enthüllung zu Schweden

Ein Anspruch, den das Institut in den letzten Jahren durchaus immer wieder gerecht werden konnte, insbesondere durch seine Übersetzungen in die meisten europäischen Sprachen. So hatte auch der „Wochenblick“ mehrfach Artikel des Gatestone-Instituts zitiert, u.a. jene Horror-Studie über den explosionsartigen Anstieg von Vergewaltigungen in Schweden: „Das renommierte Gatestone-Institut aus Washington hat die offiziellen Statistiken der UNO ausgewertet und kommt zu dem düsteren Ergebnis, dass seit dem Jahr 1975 die Vergewaltigungsrate in Schweden um 1.472 Prozent und die Verbrechensrate insgesamt um 300 Prozent gestiegen ist.“

Ende letzten Jahres wies das Gatestone-Institut auf die epidemische Zunahme von Messerattacken in Deutschland hin: „Insgesamt ist die Zahl der Verbrechen, bei denen Messer eingesetzt wurden, in den letzten zehn Jahren um 1.200 Prozent gestiegen.“

Aktuelle Ausgabe: Vergewaltigungsmekka Schweden

Amerikanisch-israelische Lobbyorganisation AIPAC

Das renommierte Institut urteilt: „Die Medien in Deutschland berichten über die meisten Fälle von Messergewalt nicht. Diejenigen Verbrechen, über die berichtet wird, werden oft als ‚Einzelfälle‘ abgetan, die nichts mit der Masseneinwanderung zu tun hätten. Zudem fehlt in vielen Berichten über Straftaten, auch in Polizeiberichten, oft jeglicher Hinweis auf die Staatsangehörigkeit der Täter und der Opfer – offensichtlich, um zu vermeiden, die Stimmung gegen Einwanderung zu bestärken.“

Neben der Kritik an der Einwanderung und Islamisierung beschäftigt sich das Gatestone-Institut vor allem mit außenpolitischen Themen aus amerikanischer Perspektive und ergreift dabei sehr stark Partei für Israel. Laut dem „Cicero“-Magazin wird das Institut von Nina Rosenwald finanziert, die von der amerikanisch-israelischen Lobbyorganisation AIPAC (American Israel Public Affairs Committee) kommt.

usa donald trump droht russland mit krieg

Kritiker warnen vor Bolton

Bolton selbst trat dort als Redner auf. Kritiker warnen vor Bolton, und sehen in ihm einen Kriegstreiber, da er sich seinerzeit für den Irak-Krieg stark machte und aktuell ein Befürworter von Militärschlägen gegen Nord-Korea ist.

Auch tritt Bolton offen für einen Regimewechsel im Iran ein – wenn notwendig mit militärischen Mitteln, wie er zuletzt auch in einem Gastbeitrag für das „Wall Street Journal“ schrieb: „Amerika muss dem Iran gegenüber einen Kurs einschlagen, der der Islamischen Revolution noch vor ihrem 40. Geburtstag ein Ende setzen kann.“ Das wäre Anfang 2019.