Dass der mRNA-Impfstoff des Herstellers Biontech/Pfizer keineswegs so harmlos ist, wie Politik und Kampagnenmedien ihn preisen, lässt sich in der endlosen Liste von schweren Nebenwirkungen, Pannen und sogar Todesfällen unter Geimpften ablesen, die mit jedem Tag länger wird. Doch nun häufen sich, neben den Sicherheitsbedenken, auch noch Zweifel an der Wirksamkeit: Die zentrale Studie, auf der die Not- und Regelzulassungen des Impfstoffs beruhen, weist nämlich hochbrisante Details auf, die bislang in den Mainstream-Medien praktisch nicht veröffentlicht wurden.

Und zwar aus gutem Grund: Sie werfen nämlich ein völlig neues Licht auf den Impfschutz, der angeblich bei 95 Prozent liegen soll. Konkret geht es um die dritte und entscheidende klinische Testphase des Impfstoffs, deren angeblich höchst zufriedenstellende Studienresultate die Grundlage für die Marktreife des Präparats bildet. Was von dieser bisher bekannt ist, weist anscheinend mehr Lücken auf, als bislang Beachtung fand – oder öffentlich bekannt werden werden sollte: Im renommierten British Medical Journal  erschien im Januar eine Analyse des international anerkannten Impfstoff-Zulassungsexperten Peter Doshi, über das der Schweizer Informationsdienst „InfoSperber“ als einer der ersten im deutschsprachigen Raum berichtete.

400 zusätzliche brisante Seiten der Studie

Der Nachweis der angeblichen Hochwirksamkeit des Biontech / Pfizer-Präparats (Handelsname: Comirnaty) gründet sich auf die bekannte Studie mit 40.000 Teilnehmern, von denen die eine Hälfte geimpft wurde, während die andere ein Placebo erhielt. Insgesamt meldete Pfizer als Resultat dann 170 Covid-Erkrankte – nur acht von ihnen aus der Gruppe der tatsächlich Geimpften kamen, 162 jedoch aus der Placebo-Gruppe. Aus diesem durchaus vielversprechenden und ermutigenden Verhältnis (8 zu 162 bei den symptomatischen Fällen) errechnete Pfizer die „relative Wirksamkeit von 95 Prozent“.
Doshi nahm nun jedoch eine weit ausführlichere Analyse der Studienergebnisse vor: Er untersuchte hierzu nicht nur die im New England Journal of Medicine publizierten Studienergebnisse, auf deren Basis die Zulassungen in Europa erfolgt waren, sondern dazugehörige Hintergrundberichte auf über 400 Seiten, die Pfizer bei der strengeren US-Zulassungsbehörde FDA vorlegen musste. Diese Hintergrundberichte haben es in sich: Ihnen zufolge sind nämlich weit mehr Studienteilnehmende erkrankt als die genannten 162 Fälle. Tatsächlich waren zwanzig Mal so viele, nämlich weitere 3.410 Probanden, die ebenfalls typischen Covid-Symptome aufwiesen.

Trotz Symptome als gesund deklariert

Doch Pfizer überging diese schlicht, und zwar aus einem simplen Grund: Bei ihnen hatte der der PCR-Test trotz des Krankheitsbildes kein positives Resultat ergeben. Die FDA, bei ihrer Zulassungspraxis deutlich gründlicher als die EU-Kommission und auch die britischen Gesundheitsbehörden vorgeht, verfasste deshalb einen eigenen Sonderbericht, indem sie von „insgesamt 3410 Fälle von vermutetem, aber unbestätigtem Covid-19“ sprach. Und sie führte zudem aus, was genau die Hintergrundberichte über die Aufteilung in Geimpften- und Placebo offenlegten: 1.594 davon traten in der Gruppe der Geimpften auf, 1.816 bei den nicht Geimpften. „InfoSperber“ zitiert den Wirksamkeitsexperten Doshi: „Mit zwanzigmal mehr Verdachtsfällen als bestätigten Fällen können diese Covd-19-Verdachtsfälle nicht einfach ignoriert werden, nur weil es kein positives PCR-Testergebnis gab.“

Nur 19 Prozent statt 95 Prozent Wirksamkeit?

Dies dürften sie schon deshalb nicht, weil der PCR-Test selbst massiv angezweifelt und hinterfragt wird, da er in einer potentiell riesigen Dunkelquote falsch negative wie falsch positive Ergebnisse produziert. Selbst die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hält ihn mittlerweile für so unzuverlässig, dass sie bei allen positiv Getesteten, die symptomfrei sind, einen Nachtest empfiehlt. Auch hinterfragt die WHO den Ct-Wert (Zyklenzahl), der in vielen fällen so hoch ist, dass die Aussagekraft des Tests eigentlich gering bis wertlos ist – obwohl die Tests trotzdem weiter als „positiv“ und damit die betreffenden Probanden, ohne Nachtest, als „Neuinfektionen“ gezählt werden, auch wenn sie kerngesund sind.

Nur politischer Druck führte zur Eilzulassung

Unterstellt man umgekehrt bei Probanden, die zwar erkrankt sind, aber dennoch negativ getestet wurden, dass etliche von ihnen womöglich doch Corona haben, dann ergibt sich für die Pfizer-Studie ein völlig anderes Bild: Denn würde man alle Testteilnehmenden mit Covid-19-Symptomen mit einbeziehen, „dann beträgt die Wirksamkeit des Pfizer-Impfstoffs Comirnaty nur noch 19 Prozent“, erklärt Doshi. Und selbst wenn man diese Zahl großzügig verdoppelt, so bewegt sich die Immunisierungsquote immer noch in einem viel zu niedrigen Bereich, der bei weitem nicht einmal für eine Notzulassung ausreichend gewesen wäre. Dass die Zulassungen, sogar in den USA, dennoch erteilt wurden, liegt zum Teil daran, dass man sich weiter unkritisch und allen Bedenken zum Trotz auf die Unfehlbarkeit des PCR-Verfahrens stützt. In erster Linie aber war der Startschuss für den Impfstoff weltweit auf einen ganz erheblichen politischen und zeitlichen Druck zurückzuführen: Mann wollte endlich, quasi buchstäblich „ums Verrecken“, mit den Impfungen beginnen – auch wenn man hierbei möglicherweise auf einen fatalen Rohrkrepierer gesetzt hat. (DM).