Die Dreistigkeit, mit der die SPÖ Sympathisanten einer ausländischen Terrororganisation eine Bühne bietet, schockiert.

Ein Kommentar von Johannes Schüller

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SPÖ gab sich ahnungslos

Als die Sozialdemokraten mit der Teilnahme von Unterstützern der „Arbeiterpartei Kurdistans“ (PKK) bei der Kundgebung zum 1. Mai in Wien konfrontiert wurden, gaben sie sich erst ahnungslos. Und als ein Videobeweis auftauchte, verwiesen die Sozialdemokraten selbstgerecht auf die vermeintlichen Skandale rund um die FPÖ und die „Identitäre Bewegung“.

Schieder (SPÖ) fordert Streichung von Terror-Liste

Während letztere aber für keinen einzigen Terroranschlag verantwortlich ist, erstreckt sich die Zahl der auf das Konto der PKK gehenden Todesopfer in die Hunderte! Die SPÖ scheint also nicht nur ein Naheverhältnis zu Sympathisanten der offen terroristischen Organisation zu pflegen, sie buhlt auch um die Gunst kurdischer Anhänger: Ihr EU-Spitzenkandidat Andreas Schieder forderte erst 2016 die Streichung der PKK von der EU-Terrorliste.

Eisernes Schweigen im Blätterwald

Wie der „Wochenblick“ herausfand, sprach Schieder auch auf einer dubiosen Veranstaltung, an der ein damaliges Vorstandsmitglied der offen PKK-nahen FEYKOM sprach. Doch während sich die SPÖ sonst über zig FPÖ-Postings beschwert, herrscht hier Schweigen. Grotesk: Zugleich buhlte die SPÖ vor allem in Linz um die Gunst türkischer Nationalisten. Damit offenbart die SPÖ nicht nur eine heuchlerische Doppelmoral, sondern rollt auch radikalen Ausländern in Österreich den roten Teppich aus!