Es gilt als eine der schönsten Nebensachen der Welt: Sex versüßt vielen Menschen den Alltag. Doch bei zuviel Leidenschaft kann häufiger Geschlechtsverkehr schnell zur Last werden! Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die sogenannte „Sexsucht“ deshalb in die „Internationale Klassifikation der Krankheiten (ICD-11)“ aufgenommen. Auch Online- oder Video-Spielsucht gelten nun als anerkannte Erkrankung.

Ein Zusatzhandbuch erklärt, was genau unter diesen Suchtformen zu verstehen ist. Zu zwanghaftem Sexualverhalten können beispielsweise auch Porno-Sucht oder übermäßiger Telefonsex zählen. Von „Sexsucht“ spricht man laut Medizinern, wenn Betroffene über einen längeren Zeitraum ihre Sexualtriebe nicht kontrollieren können und ihr Familien- oder Arbeitsleben beziehungsweise das Sozialverhalten dadurch beeinträchtigt werden.

Werbung

Ex-Sportstar hatte Sex mit rund 2.000 Frauen

Der US-amerikanische Ex-Basketball-Star Lamar Odom gab nun an, sexsüchtig zu sein. Er habe mit rund 2.00 Frauen geschlafen – beispielsweise mit Prostituierten sowie Striptease-Girls. „Solange ich mich erinnern kann, bin ich von Sex besessen“, bekannte der Mann in seiner Autobiographie.

2015 wäre der Ex-Sportstar in einem Bordell in Nevada beinahe an einer Überdosis gestorben. Dies habe ihn schließlich wachgerüttelt.