Die sogenannten „Nasenbohrertests“ werden in den Schulen von Jugendlichen, aber auch schon Volksschülern selbst durchgeführt. Dass es sich dabei um medizinische Eingriffe handelt, wird durch die Propaganda der Bundesregierung einfach außer Acht gelassen.

Ein besorgter Vater zweier Volksschulkinder hat sich an uns gewandt. „Bevor ich für die Schule die Zustimmung zum Selbsttest meiner Kinder erteilte, wollte ich mir bei der AGES und den Firmen, die in den Vertrieb der Antigen-Schnelltests involviert sind, Informationen zu den Teststäbchen, genauer gesagt zu den Abstrichtupfern, einholen. Ich wollte danach entscheiden, ob die Durchführung der Tests eine Gefahr für die Gesundheit unserer Kinder darstellen kann. Es wurde ja immer gesagt, dass es sich um Watte handle.“ Das Antwortschreiben der Firma Spectrotex, offizieller österreichischer Inverkehrbringer der LEPU Medical Antigentests, war kurz und bündig: „Die Tupferspitze besteht aus speziellen porösen Kunstoffen, um möglichst viel Material aufzunehmen, der Stab besteht ebenso aus Kunststoff. Es sind keine organischen Materialien enthalten.“

Gefahr durch Tupfer

Dies regte Christian S. an, weiter nachzufragen. Er bat die Firma Spectrotex um eine Unbedenklichkeitsbescheinigung und ein gültiges Sicherheitszertifikat. Auch bat er um Auskunft, um welchen Kunststoff es sich handle und darum, ob es möglich sei, dass sich von den Tupfern Härchen lösen und diese durch das Einatmen eine Gefahr für die Nasenschleimhäute oder gar die Lunge darstellen könnten. Die Antworten waren für Herrn S. erschreckend und verwunderlich gleichzeitig. Es wurde mitgeteilt, dass die Firma LEPU Medical, wie alle anderen Hersteller von Covid-19 Antigentests, die Abstrichtupfer zukaufe. Aufgrund der enormen Nachfrage und derzeitiger Lieferengpässe werden Tupfer von verschiedenen chinesischen Herstellern von Medizinprodukten gekauft. Diese hätten die Berechtigung, ihre Produkte mit CE-Kennzeichnungen zu versehen, um auch den Anforderungen des europäischen Marktes zu entsprechen. Eine Überprüfung durch das BASG (Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen) erfolgt nicht – die Hersteller füllen lediglich eine Selbstverpflichtung aus. Durch dieses Formular liegt die komplette Haftung bei den chinesischen Herstellern.
Herr S. machte sich die Mühe, Tupfer unter dem Mikroskop zu untersuchen und bildlich festzuhalten. Er stellte fest, dass die Tupfer aus Plastik bestehen, viele scharfe kleine Kanten besitzen und an den Enden kleine schwarze Pünktchen aufweisen. Diese Kunststoffteilchen ließen sich ohne Aufwand mittels Klebestreifen vom Stäbchen lösen. „Wenn sich die Härchen so leicht vom Stäbchen lösen lassen, mache ich mir da schon große Sorgen, dass die Kinder diese Plastikteilchen einatmen. Immerhin sind unsere Kinder aufgefordert, das Stäbchen in jedem Nasenloch fünfmal zu drehen. Wer haftet, wenn es Folgeschäden gibt? Den Hersteller wird man nicht eruieren können.“