Die Regierung will die Bevölkerung in zwei Klassen spalten: Folgsame, die sie per „grünem Pass“ überwachen kann – und ganz üble Kritiker, denen sie sogar den Zoobesuch verbietet.

Ein Kommentar von Alfons Kluibenschädl

Bei dieser Wahl zwischen Pest und Cholera war es nur eine Frage der Zeit, bis mutige Unternehmer, die das diskriminierende „3G-Regime“ nicht mittragen wollen, sich vernetzen und alternative Angebote schaffen. Mit animap.at geschah dies nun: Schon über 1.200 heimische Betriebe wollen Menschen nicht auf Basis willkürlicher amtlicher Bescheide diskriminieren. Es finden sich im Verzeichnis folgerichtig nicht nur Firmen, für welche der „grüne Pass“ gölte, sondern auch jede Menge Dienstleister, für die Bürgerrechte aus Prinzip nicht verhandelbar sind.

Widerstandsnester ein Dorn im Auge der Staatsmacht

Die Plattform kann also mehr als nur aufzeigen, wo man sich keinem absurden Zwang unterwerfen muss: Sie ist auch ein ideales Instrument, um Gleichgesinnten zu begegnen, mit ihnen ins Gespräch zu kommen, ihnen in der Krise unter die Arme zu greifen. In der Schule lernten wir, dass die römischen Sklaven wohl lange vor Spartakus rebelliert hätten, wenn sie gewusst hätten, wie zahlreich sie eigentlich sind.

So ist es kein Wunder, dass auch die heutigen Widerstandsnester der Staatsmacht ein Dorn im Auge sind. Umso mehr gebührt mein Respekt all diesen Unternehmern, die sich nicht einmal von schikanösen Kontrollen beugen lassen. Sie setzen ein wichtiges Zeichen, dass das Volk sich den verordneten Irrsinn nicht mehr lange gefallen lassen wird.

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