„Zwickts mi, i glaub i träum.“, zitierte Herbert Kickl Austropopper Wolfgang Ambros. Denn die Corona-Politik der Regierung sei von einem bisher undenkbaren Totalitarismus gekennzeichnet. Im Zuge seiner heutigen Pressekonferenz kündigte der FPÖ-Klubobmann seine Teilnahme an der Demonstration am 6. März in Wien an. Er rief die Österreicher dazu auf, sich dem Protest anzuschließen. 

Die Dimension des Totalitarismus mit dem die Kurz-Regierung gegen die Österreicher vorgehe, gepaart mit immer mehr bekanntwerdenden „korruptiven Vorgängen“, übersteige mittlerweile die Vorstellungskraft eines jeden Staatsbürgers. Deswegen werde Kickl am Samstag „die engen Mauern des Parlaments verlassen“ und sich dem Protest für Frieden, Freiheit und Demokratie anschließen. Er sehe seinen Platz auf der Seite der Bevölkerung, die von den staatlichen Maßnahmen in totalitärer Weise unterdrückt werde.

Kickl: Polizeistaatlichkeit der Regierung „nicht normal“

Es sei nicht normal, dass der Verfassungsschutz Jagd auf friedliche, Maßnahmen-kritische Bürger mache, anstatt gegen islamistische Terroristen vorzugehen, so Kickl. Und es sei auch nicht normal, dass von der Spitze des Polizeiapparats herab Polizeigewalt verordnet werde, mahnte Kickl in Gedanken an den 82-jährigen Tiroler, der im Zuge einer regierungskritischen Demonstration in Innsbruck von Polizisten brutal niedergeschlagen und verletzt wurde. WOCHENBLICK deckte den Fall auf und sprach exklusiv mit Polizeigewalt-Opfer Herbert D.

Freude am Leben genommen

Die Regierung habe uns die Freiheit genommen. Vor allem aber auch die Freude am Leben. Deswegen sei es wichtig, genau diese Lebensfreude am Samstag auf die Straße zu tragen und mit Transparenten dem Unmut über die totalitären Maßnahmen der Regierung gegen die Österreicher Ausdruck zu verleihen, appellierte Kickl an die Bürger. Die Straße sei genau der richtige Ort, um einen starkes Gegengewicht „gegen die staatlich verordnete Gewalt“ zu erzeugen.

Demonstrationen sollen stattfinden

Kickl ist guter Dinge, dass die Demonstrationen am Samstag zugelassen sind und stattfinden werden. Denn immerhin sei auch die heutige Demo gegen die Änderung des Universitätsgesetzes genehmigt worden. Und diese rufe zur regen Teilnahme aller österreichischen Studenten auf. Dass die regierungskritischen Demonstrationen am Samstag nicht zugelassen würden, sei daher nicht argumentierbar.

Sorge um die Kinder: „Zurück zur normalen Normalität!“

Es sei längst an der Zeit, „zur echten, normalen Normalität“ zurückzukehren, so Kickl. Er wünsche sich einen „Sommer wie damals“. Die Situation, die unsere Kinder in schwere Depressionen bis hin zum Selbstmord treibe, müsse umgehend beendet werden.

Kickl bewies Mitgefühl: Ein junges Mädchen namens Stefanie habe ihm eine Email gesendet. Ihm fehle es immer mehr an Zuversicht und Lebensmut. Stefanies Kräfte würden angesichts der Einschränkungen immer mehr schwinden. Der Klubobmann wandte sich im Zuge der Pressekonferenz sichtlich bewegt persönlich an Stefanie und appellierte, sie solle nicht aufgeben und sich den Lebensmut und die Zuversicht von der Regierung nicht weiter nehmen zu lassen. Gemeinsam werde man auch durch das starke Zeichen des Protests am Samstag dafür Sorgen tragen, dass wir bald wieder zur „normalen Normalität“ zurückkehren. Mit den Worten: „Liebe Stefanie, halte durch! Wir sehen uns bei der Demonstration am 6.3.“, schloss Kickl die Pressekonferenz.

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