Fast 1,5 Millionen Einwohnern stehen in Oberösterreich nach der offiziellen Statistik der AGES nur noch 32 aktuelle Corona-Infektionen gegenüber. Auf sozialen Medien fragen inzwischen Tausende, ob die teilweise absurden Corona-Maßnahmen da noch angemessen sind.

Wussten Sie, wie viele Infizierte es in ihrem Wohnbezirk gibt? In Linz Stadt mit knapp über 200.000 Einwohnern sind es mit Stand vom 13. Mai nur noch 4 (vier!) Personen. Dabei ist klar, dass diese Personen von ihrer Infektion wissen und sich in Heimquarantäne oder im Krankenhaus befinden. Offiziell kann man also in den Straßen und Geschäften der Landeshauptstatt gegen Null Personen begegnen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind und andere anstecken können.

Sind die Auflagen noch angemessen?

Zum Ausgleich sind zahlreiche Geschäfte noch gesperrt oder haben strengste Auflagen zu erfüllen. Polizisten bestrafen Menschen die sich zu nahe kommen. Vom Maskenfasching in Supermärkten mit ritueller Desinfektion von Einkaufswagen ganz zu schweigen. Immer mehr Menschen fragen sich, was der ganze Zauber eigentlich soll. Das Bekanntwerden geheimer Corona-Dokumente aus der Bundesregierung macht die Stimmung nicht gerade besser.

Ist es das wert?

In der Situation, wo die Gefahr, auf der Toilette vom Blitz getroffen zu werden fast schon höher ist, als eine Infektion mit dem Corona-Virus, wird die Frage verständlicher, ob es das Ruinieren der Wirtschaft mit zahllosen Konkursen und hunderttausenden Arbeitslosen wirklich wert war. Und auch die ohnehin fragliche Sinnhaftigkeit, Blasmusikkapellen einen Mundschutz vorzuschreiben, relativiert sich beträchtlich. Kommenden Montag beginnt der Maskenfasching in unseren Schulen. Unsere Jüngsten werden noch mehr verängstigt – muss das denn wirklich sein?

Die aktuellen Daten für Oberösterreich finden sie stets hier: https://www.land-oberoesterreich.gv.at/232009.htm . Von dort stammt auch die aktuelle Grafik, die bei Redaktionsschluss noch Gültigkeit hatte. Daneben die Erklärung: Die Spalte „Aktuell“  beinhaltet aktuell Erkrankte (gesamt abzüglich Genesener und Verstorbener) und dient als Basis für die Promilleberechnung.