Die Wirtschaftskrise ist in vollem Gang und sie wird viel Leid über die Menschen bringen. So trist die Zeiten aber auch werden, bergen sie dennoch Grund zu hoffen. Denn wir sind schon lange in einer verfahrenen Situation.

Ein Kommentar von Elsa Mittmannsgruber

Ungehindert können Eliten ihre perfiden Spiele um Macht und Geld auf unseren Rücken austragen. Denn die Masse der Menschen interessiert sich nicht für das Weltgeschehen, sie hinterfragt wenig.

Medienkonsum ist meist reine Berieselung, wodurch sie leicht Opfer von Manipulation werden. In Gesprächen fällt auf, wie viele die gleichgeschalteten Systemwahrheiten herunterbeten, als wären sie ein Dogma. „Waschen Sie Ihre Hände, wir waschen Ihr Gehirn“ war ein beliebter Spruch zu Lockdown-Zeiten in Verbindung mit Massenmedien.

Das kommt einem in den Sinn, wenn man merkt, wie dünn die Meinungen mancher Diskussionspartner sind. Denn sie können sie nicht begründen. Warum? Weil sie nicht aus eigener Überlegung stammen, sondern übernommen wurden. Zu viele leiden unter dieser Bequemlichkeit.

Sie werden damit auf die Schnauze fallen, ohne zu merken warum. Das Traurige daran ist, dass sie alle anderen mitreißen. Die Minderheit, die klar sieht, ist deshalb bemüht, die anderen „aufzuwecken“.

Manchmal ertappt sie sich sogar dabei, auf schlechtere Zeiten zu harren. Oder wie sonst wird eine Mehrheit beginnen, kritisch zu sein? „Uns geht es zu gut“ – wer kennt diesen Satz nicht? Und ja, er ist vermutlich wahr. Solange die Menschen in Fülle leben, haben sie keinen Grund zu zweifeln. Sie haben alles, also wird schon alles gut sein.

Zumindest solange Brot und Spiele für gute Stimmung sorgen. Nimm das dem Volk, dann wird es ungemütlich – das weiß die Obrigkeit seit jeher. Deshalb ist sie auch bemüht, diesen Zustand aufrecht zu halten. Vorher beraubt sie uns alles anderen, unserer Sicherheit, unserer Würde, Werte und Souveränität.

Gerade geht es dem letzten Stück Freiheit an den Kragen. Aber auch der Wohlstand wird unter der Wirtschaftskrise leiden; und, so hart das ist, dadurch eine kritische Masse entstehen. Die Anzeichen dafür sind nicht mehr zu übersehen.