Oberösterreich hat in den letzten Jahren ein massives Drogenproblem bekommen. Dieses beschränkt sich längst nicht mehr auf die Stadt Linz: Auch außerhalb des Zentralraums verschlimmert sich die Suchtgiftproblematik zusehends.

So organisierten Asylwerber in Braunau einen regen Rauschgifthandel und in Ried wurde Anfang des Jahres ein Drogenschmuggler unter dem Verdacht festgenommen, Teil eines europäischen Rauschgiftnetzwerks zu sein. Auffällig oft sind es Asylwerber und Migranten, die in Suchtgiftdelikte verwickelt sind – so waren es z.B. in Kirchdorf/Krems Asylwerber, die massenhaft Drogen an Minderjährige verkauften.

Polizei konnte afghanischen Drogendealer festnehmen

In diesem Zusammenhang kann die Polizei aktuell einen Fahnungserfolg vermelden: Bei Suchtgifterhebungen im Containerdorf für Asylwerber in Kirchdorf an der Krems konnten Beamte einen mutmaßlichen Drogendealer ausforschen.

Der 22-jährige Asylwerber aus Afghanistan sei verdächtig und teilweise auch geständig, im Zeitraum von Anfang des Jahres 2017 bis Ende August 2017, als er im Containerdorf Kirchdorf gewohnt hat, bis zu 800 Gramm Cannabiskraut gewinnbringend verkauft zu haben, heißt es im Polizeibericht.

Minderjährige Abnehmer aus dem Raum Kirchdorf

Laut Polizei handelte es sich bei den Abnehmern vor allem um minderjährige Abnehmer aus dem Raum Kirchdorf. Der Beschuldigte wurde am Vormittag des 26. Februar 2018 in Ebensee aufgrund einer Anordnung der Staatsanwaltschaft Steyr festgenommen und am 27. Februar 2018 in die Justizanstalt Garsten eingeliefert.

Wird neue Regierung das Drogenproblem endlich anpacken?

Die Tatsache, dass Asylwerber und Ausländer beim Drogenhandel die Polizeiberichte dominieren, hat auch den Ruf nach Konsequenzen lauter werden lassen. So forderte Sicherheitslandesrat Elmar Podgorschek (FPÖ) im August letzten Jahres, die Drogen-Asylanten umgehend abzuschieben: „Asylanten, die mit Drogen handeln und somit ganz klar gegen unsere Gesetze verstoßen, haben ihr Recht auf Asyl verwirkt.“