Die Stadt Linz pumpt Unsummen in Medien, die eine wohlfeile Berichterstattung liefern! So kassierten die „OÖ Nachrichten“ in vier Jahren mehr als eine Million Euro. Über hunderttausende Euro Steuergeld durfte sich auch ein einschlägiges, linkes Netzwerk freuen.

Wie eng sind also Politik und Medien miteinander verfilzt? Und: Haben Geld-Zuwendungen Einfluss auf wohlwollende Berichterstattung?

Rechtzeitig zur morgigen Präsentation des neuen Standardwerks zur sogenannten „Lügenpresse“ („Journalisten packen aus“) wird nun bekannt, wieviel Geld alleine die Stadt Linz in gefällige Medien steckt.

1,17 Millionen für „OÖ Nachrichten“!

Rechnet man die Inserate der Stadt Linz und ihrer Unternehmen zusammen, ergeben sich über Jahre Millionenbeträge. Haupt-Sponsoren aus den städtischen Betrieben sind die Linzer Veranstaltungsgesellschaft Gmbh (LIVA), das Ars Electronica Center (AEC) und die Linz AG.

Im Zeitraum 2013 bis 2016 bekam der Komplex der „Wimmer Medien“ mehr als 1,6 Millionen Euro! Aufgesplittert auf die einzelnen Medien bedeutet dies:

  • „OÖ Nachrichten“ erhielten über vier Jahre 1,17 Millionen Euro.
  • Die Gratis-Wochenzeitung „Tips“ bekam 199.000 Euro,
  • „Life Radio“ 252.000 Euro.

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Hunderttausende Euro Steuergeld für linkes Netzwerk

Ob es dem Linzer Steuerzahler passt oder nicht: Für einschlägige linke Medien gibt es von der Stadt deftige Finanzspritzen. Ein linkes Netzwerk bestehend aus „Radio Fro“, Dorf TV, Servus.at und SpotsZ bekam in vier Jahren rund 713.000 Euro!

Auch die ÖVP-Zeitung profitiert

Auch bemerkenswert: Die im ÖVP-Besitz befindliche Tageszeitung „Neues Volksblatt“ konnte sich von 2013 bis 2016 über 59.395 Euro aus Linz freuen. Der Linzer Vizebürgermeister Detlef Wimmer (FPÖ) möchte nun diese Unsummen „genauer hinterfragen“, wie es in einer ersten Stellungnahme heißt.

179 Millionen von Bundesregierung

Zu all den genannten Geldern der Stadt Linz gesellen sich dann noch zahlreiche andere Förderungen von anderen Städten, vom Land Oberösterreich und der Bundesregierung, sowie die offizielle Presseförderung.

Laut Eigenangaben steckte die Bundesregierung in Wien im letzten Jahr 179 Millionen Euro in Form von Inseraten in bevorzugte Zeitungen. Kritische Berichterstattung der über diese Wege gesponserten Medien wird im Angesicht solcher Geldflüsse immer unwahrscheinlicher.

Linz: Brisante Magazin-Vorstellung am Mittwoch (26. Juli)

Passend zu diesen aktuellen Zahlen wird das neue Magazin zum Reizthema „Lügenpresse“ in Linz vorgestellt. Am Mittwoch, 26. Juli ab 19 Uhr, findet im Stadtbräu „Josef“ auf der Linzer Landstraße die Erstvorstellung statt.

Der Eintritt ist frei. Autoren und Journalisten, die Beiträge in diesem 96-Seiten Standardwerk verfasst haben, werden vor Ort sein.

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