Eva-Maria Michels

Die deutsche Journalistin Eva-Maria Michels hat bereits über die Gelbwesten berichtet, als diese noch in den Kinderschuhen steckten. Nach rund drei Monaten anhaltender Proteste zieht die erfahrene Frankreich-Korrespondentin eine ziemlich skeptische Zwischenbilanz.

Ein Interview geführt von Johannes Schüller

„Antifa-Terror verprellt friedliche Gelbwesten“

„Wochenblick“: Die Zahl der Gelbwesten auf Frankreichs Straßen geht laut Medienberichten schrittweise zurück. Haben wir den Höhepunkt der Gelbwesten-Demonstrationen in Frankreich bereits erlebt?

Eva-Maria Michels: Ich denke, ja. Den Linksextremisten ist es gelungen, die Bewegung zu unterwandern und damit zu töten. Der Terror der Antifa bei den Demonstrationen in den großen Städten verprellt inzwischen friedliche Gelbwesten der ersten Stunde.

Auch programmatisch hat die Linke eindeutig die Rechte ausgebootet. Die Spaltung war vorhersehbar, da es praktisch unmöglich ist, langfristig apolitisch zu sein. Die Linke hat den Vorteil, dass sie straff organisiert ist, während die Rechte zwar die Mehrheit stellt, aber unter Grabenkämpfen leidet.

Gelbwesten demonstrieren seit rund drei Monaten in Frankreich.

„Auf die Polizei ist kein Verlass“

Außerdem fehlt ihr ein Sicherheitsdienst, mit der die gewalttätigen Autonomen aus den Demos verbannt werden könnten. Auf die Polizei ist dabei kein Verlass, denn sie dürfen gegen die linken Chaoten nicht vorgehen. Die Antifa ist der nützliche Idiot der Herrschenden.

Kompletter Artikel in der aktuellen Ausgabe:
Bestellen Sie gleich die aktuelle Ausgabe unter [email protected] mit dem Betreff Ausgabe 08/2019, zusätzlich erhalten Sie auch noch 3 Wochen lang den Wochenblick GRATIS.

Mit einem gratis Schnupperabo erhalten Sie die nächsten 4 Wochen alle spannenden Artikel komplett und kostenlos nach Hause geliefert!