Der einflussreiche jordanische Islam-Gelehrte Ahmad al-Shahrouri macht die westliche „Unreinheit“ für die derzeitige Corona-Krise verantwortlich. Moslems wären von Covid-19 viel weniger betroffen, weil sie sauberer seien.

Hauptverantwortlich an der rasanten Ausbreitung der Krankheit macht der Gelehrte die Tatsache, dass man sich im Westen den Hintern nach dem Klogang nicht mit Wasser waschen würde …

Beinahe wäre ihm der Kopf explodiert

„Ihnen ist jetzt sogar das Klopapier ausgegangen“, spottete al-Shahrouri im jordanischen Fernsehen und ergänzte: „Sie werden von diesen Mikroben und Viren geplagt, weil sie ihren Dreck nicht ordentlich wegwischen können!“

Einmal, so der Islam-Gelehrte weiter, sei ihm in einem Flugzeug beinahe der Kopf explodiert, als er zwischen zwei Menschen aus dem Westen sitzen musste. Ihr „fauler Geruch“ sei für ihn nicht zum Aushalten gewesen. Dass die Menschen im Westen so dermaßen stinken, sei, so al-Shahrouri auch der Grund, warum man etwa in Paris teure Parfums herstellen müsse.

Strafe für Friedenspläne mit Israel

Al-Shahrouri ist nicht der einzige Geistliche aus der muslimischen Welt, der mit Aussagen über das Coronavirus für Aufsehen sorgte. Ein Imam in Gaza predigte im Fernsehen, dass das Virus ein „Soldat Allahs“ sei und Strafe für den von der USA vorgeschlagenen Friedensplan für Israel und Palästina.