Der mit echter Information durch die Mainstream-Medien nicht gerade verwöhnte Österreicher kann mit obigem Begriff nicht viel anfangen, besonders, was dessen Sinnhaftigkeit betrifft. Dazu möchte ich etwas Aufklärung schaffen.

Ein Beitrag von Mag. Elisabeth Mirschitzka

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Das englische Wort „gender“ bedeutet „natürliches Geschlecht“, also männlich und weiblich. Beim „Gendern“ versucht man, die natürlichen Unterschiede künstlich zu verwischen. Ein banales Beispiel: „50 % aller ÖsterreicherInnen sind Frauen“. (!) Das I (Binnen-i) in der Mitte soll Assoziationen auf das neutrale Geschlecht wecken und die Gleichberechtigung der Frau veranschaulichen. Bei der Aussprache jedoch – „Österreicherinnen“ – diskriminiert man die Männer!

Gender-Humbug

Das vorgegebene Hauptargument der vom Genderwahn Befallenen ist die Gleichberechtigung der Geschlechter. In Wirklichkeit aber wird totale Gleichmacherei angestrebt, und zwar auf allen Ebenen.

Die Ausführung ist in den meisten Fällen absurd, z.B. wenn man eine traditionelle Hymne durch Gendern verfälscht und rhythmisch verunstaltet („Heimat bist du großer Töchter und Söhne“), ist dies nicht nur geschmacklos, sondern auch völlig unsinnig. Man fragt sich, wieso sich diese krausen Ideen so durchsetzen konnten, vor allem auf dem Bildungssektor. Dazu muss man wissen, dass dieses harmlos scheinende Phänomen ein wichtiger Teil einer diabolischen politischen Strategie ist.

Wahn(sinn) mit Methode

Je früher man der Indoktrination unterzogen wird, desto unwahrscheinlicher ist es, dass man sich je davon lösen kann. Daher sind die Genderregeln in Kindergärten, Schulen und vor allem auf Universitäten bereits Realität geworden. (Das geht sogar so weit, dass man eine schriftliche Prüfung nicht besteht, weil man das Binnen –i nicht eingefügt hat!!!).

Unter dem Deckmantel von Emanzipation und Toleranz versucht man, alles Individuelle zu negieren und willkürlich eine absolute Nivellierung zu schaffen.

Ziel: Totale Nivellierung

„Allen Kindern die gleichen Chancen zu geben“, heißt aber nicht, die Leistungsanforderungen so herunter zu schrauben, dass ein geistiges Dahintümpeln vorprogrammiert ist und kein Fortschritt stattfinden kann.

Genauso verfährt man beim Gendern. Man behauptet, die Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Eigenschaften seien nicht naturgegeben, sondern durch die Gesellschaft eingeimpft worden. Daher müsse man in Kindergärten z.B. den Mädchen Jungenspielzeug aufdrängen und umgekehr: teils mit Manipulation und Zwang, was den Wünschen der Kinder nicht entspricht und für ein natürliches Aufwachsen nicht gesund ist.

Gegenderte Gesellschaft

Durch aufgezwungene Umkehrung von Veranlagungen sollen die natürlichen Unterschiede zwischen den Geschlechtern verwischt und die Struktur der Familie künstlich aufgebrochen werden. Letztes Ziel ist es, die Kinder von Eltern und Familien zu entfremden, damit der Staat immer mehr die Erziehungsaufgabe übernehmen kann und den jungen Menschen durch die Zerstörung der natürlichen Geschlechterrollen immer mehr an Identität zu rauben, um sie gefügig zu machen.

Jetzt wissen wir auch, warum dieses Thema in den Medien vernachlässigt wird. Man kann nur hoffen, dass diese Vorhaben noch rechtzeitig gestoppt werden können.