Der umstrittene Multimilliardär George Soros gab die Gründung des Universitäts-Netzwerkes „Open Society University Network – OSUN“ bekannt, das er mit einer Milliarde US-Dollar finanzierte. Der Kern dieses Netzwerks soll die von Bundeskanzler Sebastian Kurz ausdrücklich willkommen geheißene Central European University CEU in Wien sein. Es geht angeblich um Bildung für „vernachlässigte Bevölkerungsschichten“ wie Flüchtlinge, Kriminelle und Roma.

Erste Projekte wären in New Yorker Gefängnissen und Flüchtlingslagern in Syrien und Somalia geplant. Für das Projekt sollen weltweit Universitäten vernetzt werden. Neben der CEU wären vorerst das Bard College, die Arizona State University, die American University of Central Asia in Kirgisistan und die BRAC University in Bangladesch involviert. George Soros rief auch andere „Philantropen“ dazu auf, diese Projekte finanziell zu unterstützen.

Missionsziele

Auf der Webseite der Organisation werden als“Missionsziele“ angegeben:

  • Förderung des kritischen Denkens, offenes intellektuelles Hinterfragen, faktenorientierte Forschung um die Grundfesten der offenen Gesellschaft gegen das Aufkommen autoritärer Strömungen zu festigen
  • Studenten dazu erziehen, die globalen Herausforderungen von morgen anzusprechen, indem sie andere Gesellschaften aus deren Inneren kennenlernen.
  • Den Zugang zu höherer Bildung in einer Zeit wachsender Ungerechtigkeit ausweiten.
  • Der Polarisierung durch globale Forschungszusammenarbeit entgegentreten und Studenten dazu erziehen, Sachverhalte aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und Diskussionen auf der Basis von Logik und Vernunft voranzutreiben.
  • Die Anstrengungen von Universitäten in herausfordernden Regionen unterstützen um diese durch internationale Partnerschaften zu stärken, damit sie im Rahmen ihrer Gesellschaften einen größeren Beitrag leisten können.

Osun ist übrigens auch der Name einer afrikanischen Fruchtbarkeitsgöttin.