„Herzliche Gratulation an uns alle! Wir haben heute Geschichte geschrieben!“ Mit diesen Worten schloss Prof. Harald Hanisch (Bild), der neue Präsident der Vereinigung österreichischer Komponistinnen und Komponisten, am Samstag, 10. Oktober, die Generalversammlung des Vereins, der vor mehr als 100 Jahren als „Komponistenbund“ gegründet worden war und ab sofort die Bezeichnung „Austrian Composers‘ Association“ (ACOM) trägt.

Kolumne von Leo Walch

Der runderneuerte Verein soll für Musikschaffende aller Stilrichtungen zur „Heimat“ und Interessenvertretung werden. Die Förderung, Verbreitung und Zukunft der zeitgenössischen Musik aller Genres ist das Ziel des Vereins, der seinen Sitz in Wien hat.

Waren die Mitglieder der Vereinigung in den vergangenen Jahrzehnten mehrheitlich Urheber sogenannter „E-Musik“, also von Werken der ernsten Musik, so hat in den letzten Jahren der Anteil von „U-Musik“-Komponistinnen und -Komponisten deutlich zugenommen.

Zur Vizepräsidentin, die für den Bereich „Unterhaltungsmusik“ zuständig ist, wurde die in Linz lebende Oberösterreicherin Hanneliese Kreißl-Wurth gewählt, die mit mehr als 2.000 Veröffentlichungen als „Fachfrau“ der Musikbranche anerkannt ist.