Mit den Corona-Maßnahmen und durch ihren Wahn das Klima zu retten, hat die Regierung die österreichische Wirtschaft nachhaltig geschädigt. Nicht nur Strom und Gas werden teuer, auch die Preise für viele Lebensmittel und andere Waren sind auf einem Rekordhoch. Und es kommt noch schlimmer. Laut einem Bericht des Rechnungshofs werden viele Medikamente knapp.

  • Viele wichtige Medikamente sind knapp und müssen teuer außerhalb der EU gekauft werden
  • Durch Corona hat sich die Lage weiter verschlechtert
  • Mehrere hundert Arzneimittel sind betroffen, darunter auch Immunglobuline, Antibiotika, Zytostatika und Impfstoffe
  • Rechnungshof sieht eine Gefährdung der Versorgungssicherheit für Österreicher

Konkreter Handlungsbedarf besteht nach Angaben des Rechnungshofs, gibt es doch bei vielen Medikamenten Engpässe. Bei rund 100 Medikamenten bestünde sogar akuter Handlungsbedarf. Betroffen sind dabei unter anderem Immunglobuline, Antibiotika, Zytostatika und Impfstoffe. Das Problem ist zwar nicht neu, aber bisher konnten Apotheken, Krankenhäuser und Ärzte die Auswirkungen abfedern.

Schon in seinem Bericht „Arzneimittelbeschaffung für ausgewählte Krankenanstalten in Salzburg und Tirol“ verweist der Rechnungshof für die Zeit von 2014 bis 2017 allein auf 870 Meldungen von Krankenanstalten zu Lieferengpässen in allen Indikationsgruppen hin. Rechnungshofpräsidentin Margit Kraker warnte nun abermals eindringlich vor Medikamentenengpässen in Österreich.

Höhere Kosten und Alternativtherapien

Da allein in der Anstaltsapotheke des Landeskrankenhauses Innsbruck in diesem Zeitraum mehr als 600 Engpässe bei Medikamenten gab, mussten Ärzte und Apotheker sich etwas einfallen lassen. So wurden teilweise Medikamente zu deutlich höheren Preisen in Ländern außerhalb der EU gekauft. Dadurch erhöhte sich das Beschaffungsvolumen etwa in der Salzburger Landesapotheke von 2014 bis 2017 um 42 Prozent und auf 53,37 Millionen Euro.

In der Apotheke des LKH Innsbruck erhöhte es sich um rund 20 Prozent und lag 2017 bei 77,01 Millionen Euro. Außerdem wurden bestimmte Arzneimittel auf Kontingente aufgeteilt. Ein anderer Weg mit der Knappheit umzugehen, war die Vereinbarung von Ersatztherapien für die Patienten zwischen den behandelnden Ärzten und den Apotheken.

Versorgungssicherheit gefährdet

In letzter Zeit habe die Lieferengpässe für Arzneimittel weltweit stark zugenommen. Der Rechnungshof fürchtet daher nicht nur weitere höhere Kosten für die Krankenhäuser, sondern vor allem auch eine Gefährdung der Versorgungssicherheit in Österreich. Kraker empfiehlt daher dem Bund die Einrichtung einer Bewertungsinstanz für kostenintensive Medikamente. Damit könnte neben der Preisregulierung auch ein „Spitalstourismus“ in Österreich verhindert werden, denn bisher gibt es in jedem Bundesland unterschiedliche Beschaffungsformen.

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