Konsumentenschützer der Arbeiterkammer haben – pünktlich zum Weihnachtsgeschäft – sogenannte „Intelligente-Knete“ und Spielzeugschleime untersucht. Das Ergebnis ist schockierend und hat sogar zu einem europaweiten Produktrückruf geführt! Die Arbeiterkammer wird durch Zwangsbeiträge vieler Arbeitnehmer finanziert.

Vor allem eines der getesteten Produkte, nämlich ein bei Kindern ganz besonders beliebter „Furz-Schleim“, stellt laut den Experten sogar ein „ernstes Gesundheitsrisiko“ dar.

Extreme Grenzwert-Überschreitung

Für den laut der Produktangabe „extrem geräuschfreudigen Furz-Schleim aus der Dose“ des deutschen Coppenrath-Verlags gilt laut AK Oberösterreich die höchste Risikostufe des EU-Schnellwarnsystems für gesundheits­gefährdende Produkte RAPEX.

Dabei wurden im Furzschleim 8775 mg/kg Bor festgestellt. Erlaubt sind aber maximal 300 mg/kg laut der österreichischen Spielzeugverordnung beziehungsweise der EU-Spielzeugrichtlinie. Aufgrund dieser extremen Grenzwertüberschreitung geht von diesem Schleim ein ernstes Gesundheitsrisiko aus.