Wie der „Wochenblick“ berichtete, stieg die Gewalt an Schulen in Oberösterreich um mehr als 500 Prozent. Oberösterreich liegt für das Jahr 2017 damit bundesweit – ohne Wien – an der Spitze!

Darauf reagiert jetzt FPÖ-Klubobmann Herwig Mahr, fordert mehr Rechte für die teils überforderten Lehrer. Es soll mehr Sanktionsmöglichkeiten geben, so etwa Sozialdienst oder „Time-out-Klassen“.

Sozialdienst für Gewaltschüler?

2017 gab es 835 Anzeigen in Österreichs Bildungseinrichtungen. Und auch die Auswertung für Oberösterreich ist besorgniserregend. „Von 2014 (26 Delikte) bis 2017 (184 Delikte) stiegen die angezeigten Gewaltdelikte in Bildungseinrichtungen um das Siebenfache„, zeigt sich Mahr über diese Auswertung bestürzt. Insbesondere Schüler mit Migrationshintergrund stellen Lehrer immer wieder vor Probleme.

„Begrüßenswert ist die Ankündigung des Bildungsministers, eine umfassende Erhebung zu Übergriffen und Konflikten an Schulen durchzuführen.“ Sozialdienste in Form von gemeinnütziger Arbeit als Konsequenz für unangebrachtes Verhalten seien eine längst notwendige Maßnahme, um diesen Missstand in den Griff zu bekommen, hält Mahr fest.

Ab heute: Mindestsicherung in OÖ wird gekürzt!

Verschärfung des Gesetzes

Auch eine befristete Wegweisung bei einer den Unterricht unmöglich machenden Störung in sogenannten ‚Time-out-Klassen‘ könnte sich die FPÖ vorstellen.

„Um diesen Gewaltauswüchsen entgegenzusteuern, müssen unseren Pädagogen mehr Rechte eingeräumt werden. Das Schulunterrichtsgesetz in der aktuellen Fassung gibt Lehrern zu wenige Möglichkeiten, Fehlverhalten von Schülern zu sanktionieren.

Mahr fordert eine rasche Verschärfung des Gesetzes.