„Wir töten deine Frau und vergewaltigen deine Kinder, selbst die Kleinsten“, prahlt ein schwarzer „Farm-Attacker“ seelenruhig in einem Interview mit der britischen Aktivistin Katie Hopkins. Er erzählt stolz und detailliert, wie die Überfälle auf die weißen Farmer bei ihnen in Südafrika ablaufen.

Ein Kommentar von Elsa Mittmanngruber

Aufgehetzt und im Glauben, dass ihnen Land und Geld der Weißen zustünde, scheint die Gewalt für die „Farm-Atta­cker“ eine Selbstverständlichkeit zu sein. Sie ist legitimiert, denn die Weißen sind die „Bösen“, die Grausamkeit verdienen.

Kommt Ihnen das bekannt vor? Genau, diese Haltung herrscht nicht nur in Südafrika vielerorts vor, sondern bestimmt immer mehr den Westen. Während wir darüber diskutieren, ob ein Mohrenkopf auf einem Bier oder Aufheller-Produkte in der Kosmetik rassistisch sind, werden nicht nur in Südafrika tausende Weiße gequält und abgeschlachtet.

Auch bei uns verüben täglich Dunkelhäutige Überfälle, Morde und Vergewaltigungen an Weißen. Demonstriert wird aber nicht gegen diese Gewalt. Nein, es wird sogar der Nährboden für sie geschaffen. Denn indem sie „Black Lives Matter“ rufen, schüren sie gerade damit Hass, Rassismus und Zwietracht gegen Weiße, die für ihre Vergehen bestraft werden sollen.

Niederknien reicht nicht. Was sind also die nächsten Schritte? Widerstand scheint zwecklos. Entgegnet ihnen jemand mit „All Lives Matter“ oder gar „White Lives Matter“, drohen – wie zahlreiche Fälle bereits zeigten – soziale Ächtung, Jobverlust oder gar die Ermordung.

Dieselbe Gewalt oder soziale Ungerechtigkeit wird in der öffentlichen Beurteilung jedoch nicht mit der gleichen Gewichtung gemessen. Denn sie hängt davon ab, welche Hautfarbe der Betroffene hat. Widerfährt sie einem Weißen, ist es ein bedauernswertes Einzelschicksal, bei Schwarzen „struktureller Rassismus“.

Eine Haltung, die sich quer durch die Medienwelt zieht. Auch Filme, wie die von Regisseur Quentin Tarantino, befeuern diese Einstellung, indem sie das Abschlachten von Deutschen regelrecht feiern (z. B. „Django Unchained“). Und so wird Verhältnissen wie in Südafrika auch bei uns Tür und Tor geöffnet.