Gewalttaten in AMS-Geschäftsstellen häufen sich 1
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Einer Anfragebeantwortung von Sozialminister Stöger zufolge ist die Zahl der Übergriffe auf Mitarbeiter des Arbeitsmarktservice (AMS) innerhalb eines Jahres von 1.398 auf 1.799 angestiegen.

Für den freiheitlichen Nationalratsabgeordneten Hermann Brückl ist das eine bedenkliche Entwicklung. „Das bedeutet eine Steigerung von über 25%“, erklärt Brückl und ist besorgt um die Sicherheitslage in den Geschäftsstellen des AMS.

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Dem Nationalratsabgeordneten zufolge seien AMS-Mitarbeiter zunehmend einer spürbar steigenden Aggressivitäts- und Konfliktbereitschaft ausgesetzt. „Trotzdem nehmen Mitarbeiter des AMS kritische Vorfälle oft noch unterschiedlich wahr und unterschätzen Gefahrensituationen. Es ist daher unbedingt notwendig, AMS-Mitarbeiter mehr für solche Situationen zu sensibilisieren, damit ihre Sicherheit angesichts der zu erwartenden Zunahme an Übergriffen weiterhin garantiert werden kann“, fordert er.

Im Oktober waren laut Sozialministerium inklusive der Schulungsteilnehmer insgesamt 411.951 Menschen ohne Arbeit.

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Gewalttaten in AMS-Geschäftsstellen häufen sich