In den USA gerät die Software „Dominion“ zur Auszählung von Wählerstimmen immer mehr unter Beschuss. Laut einer aktuellen Roh-Datenanalyse sollen angeblich 2,7 Mio Trump-Stimmen im ganzen Land gelöscht und 512.000 Trump-Stimmen Biden zugerechnet worden sein. Trump-Anwälte haben einen Tag nach der Wahl bereits Klagen in mehreren Bundesstaaten eingebracht. Das überprüfen jetzt die Staatsanwälte. Wahlergebnisse sind erst endgültig, wenn sie von den Bundesstaaten offiziell verkündet werden.

von Kornelia Kirchweger

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Twitter flaggt Trump-Zitat

Laut Medienberichten wurde der „Stimmendiebstahl“ bei einer Analyse der Transaktions-Protokolle von Stimmen-Rohdaten aufgedeckt. US-Präsident Donald Trump zitierte auf Twitter aus der Analyse: „Dominion löschte im ganzen Land 2,7 Mio Trump-Stimmen. Datenanalysen zeigen, dass 221.000 Stimmen in Pennsylvania von Trump zu Biden wanderten. 941.000 Trump-Stimmen wurden gelöscht. In Staaten, wo die Dominion-Software im Einsatz war, wanderten 435.000 Stimmen von Trump zu Biden“. Twitter flaggte das Posting: „Diese Behauptung über Wahlbetrug ist umstritten“.

Manipulation über Fernzugriff?

Die Dominion-Software war massiv in den Wechselwähler-Staaten im Einsatz. Etwa in Michigan, Georgia, Pennsylvania, Arizona, Minnesota und Wisconsin. In einem Bericht heißt es u.a.,  die Dominion-Software habe „Hintertüren“, die einen Fernzugriff zulassen, womit man Stimmen ändern und das gesamte Wahlergebnis verfälschen könnte. Mittlerweile gibt es eine ausführliche Liste bisher analysierter Schwachstellen, die zum Teil haarsträubend sind. Bestätigt werden diese Schwachstellen von Ken Paxton, Generalstaatsanwalt in Texas: dort wurde Dominion nach mehrmaligen Testläufen abgelehnt. „Wir entdeckten, dass diese Systeme verschiedenen Arten unbefugter Manipulation und potenziellem Betrug ausgesetzt sind“.

Nie dagewesener Wahl-Sumpf

Schon in der Wahlnacht war klar, dass die Stimmenauszählung vielfach nicht korrekt ablief. In Georgia müssen jetzt alle Wahlkarten händisch nachgezählt werden. In Pennsylvania überprüft ein Heer von Staatsanwälten eine 107-Seiten-Klagsschrift. Sollte all das zutreffen, könnten 1 Mio Stimmen ungültig werden. Weitere Ungeheuerlichkeiten machte Trump-Anwalt Rudy Giuliani öffentlich: 100.000 Wahlkarten wurden angeblich in ein Michigan-Wahlzentrum gebracht „um zu Trump aufzuschließen“. Ein unter Eid aussagender Augenzeuge bestätigte das – einer von hunderten, die demnächst vor Gericht aussagen wollen. Festgestellt wurde auch, dass es in 353 US-Bezirken 1,8 Mio mehr registrierte Wähler als Wahlberechtigte gab. Auch Verstorbene gaben ihre Stimmen ab.

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