Die Polizei Essen suchte nach Jugendlichen, die Ende Juni einen 20-Jährigen mit extremer Gewalt angegriffen haben sollen. An einer U-Bahn-Haltestelle prügelten die Burschen mit Migrationshintergrund auf den jungen Mann ein um ihn schließlich auf die Gleise zu stoßen. Mitglieder der „Gang“ hätten die Gewaltorgie sogar mitgefilmt. Einen Tag nach Beginn der Öffentlichkeitsfahndung konnten die Täter identifiziert werden.

Der verletzte 20-Jährige konnte sich aus eigener Kraft aus dem Gleisbett befreien, bevor die nächste U-Bahn einfuhr. Bilder aus den Überwachungskameras bildeten die Grundlage für die Öffentlichkeitsfahndung, die binnen kurzer Zeit zum Erfolg führte. Es handelte sich um eine Gruppe Minderjähriger mit Migrationshintergrund. Der Haupttäter ist erst 14 Jahre alt.

Die Mutter des Haupttäters widersprach in Medien der offiziellen Darstellung. Ihr Sohn hätte sich nur gewehrt. Wie das zu den Hetz- und Jagdszenen aus den Überwachungskameras passen soll, kann sie nicht erklären. „Er sei wohl nicht ganz unschuldig“, gab die Mutter zu.