Seit dem Frühjahr 2020 geht ein Gespenst um: Plötzlich war das neue Virus omnipräsent. Und die Berichterstattung trug einiges zur Panikmache der Politik bei. Gab man anfangs den kritischen Stimmen noch Raum, verschwanden diese bald und was übrig blieb, war die Übernahme der Erzählung der Politik.

„Experten“ prophezeiten weltweit Hunderttausende Tote und Millionen von Infizierten. Englands Innenminister sah eine größere Bedrohung als im Terrorismus. In Schulen in Frankreich wurden Küsse und Umarmungen verboten. Kommt Ihnen das bekannt vor? Ja? Es war 2009 – und es handelte sich um die Schweinegrippe. Zwölf Jahre später, bei Corona, wird bei der Berichterstattung auf Feinheiten kein Wert mehr gelegt. Die „Hunderttausend Toten“, die Kanzler Kurz im März des Vorjahres verkündete, fanden unhinterfragt ihren Weg in die Medien. Als diese ausblieben, aber sich das Land von Lockdown zu Lockdown weiterhangelte, blieb Kritik aus. Vielmehr wurde er als weiser Krisenmanager gefeiert. Dabei störten sie sich nicht an 180-Grad-Wenden des Kanzlers etwa bei Masken, die vom nutzlosen Utensil zu einem Allheilmittel wurden. Fragen nach dem Sinneswandel blieben weitgehend ebenso aus, wie Fragen nach Nutzen oder Sinnhaftigkeit der Maßnahme. Gemeinhin gab man sich mit der Erklärung der „Ruhe vor dem Sturm“ zufrieden.

Kein Systemmedium hinterfragte die Regierung

Stattdessen hatte man Feindbilder gefunden, an denen man sich abarbeitete. Maßnahmenkritische Bürger diskreditierte man als „Coronaleugner“, ausgewiesene Experten drängte man aus dem Diskurs. Ein hochrangiger Beamter im deutschen Innenministerium, der „gravierende Fehlleistungen des Krisenmanagements“ feststellte und die Missachtung von Kollateralschäden anprangerte, wurde etwa suspendiert und als „Spinner“ gebrandmarkt. Als es wieder an Verschärfungen ging, hinterfragte man die Anschober-Lüge, dass ein zweiter Lockdown „überhaupt nicht vorstellbar“ sei, nie. Das Hinterfragen von Zahlen wurde als unstatthaft betrachtet – lässt sich doch mit Schreckensszenarien Quote machen.

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Die Partei hat immer recht… und sie zahlt Inserate

Dabei enthalten die offiziellen Zahlen statistische Taschenspielertricks. Auch bei der Belegung der Intensivbetten wurde wild mit Zahlen jongliert, ohne einzuordnen. Dass Krankenhäuser im Pandemiejahr 2020 schlossen, war ebenso wenig Thema wie die Kürzung um 130 Mio. Euro im Gesundheitssystem. Dass diese Fragen nicht gestellt wurden, dürfte mit den fürstlichen Förderungen und Inseratkampagnen zusammenhängen. Daher verwundert es auch nicht, dass es keinen medialen Aufschrei gab, als die viel beschworene „Freiwilligkeit“ bei Tests und Impfungen über Bord geworfen wurde. Kritiker hatte man da schon diffamiert, Proteste im Frühjahr als „rechtsextreme“ Aufmärsche betitelt und eine Reihe von Märchen über selbige in die Welt gesetzt.

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