Es war nur eine Frage der Zeit, bis die globalistischen Eliten tatsächlich Nägel mit Köpfen machen. Seit Monaten schwirren die Pläne eines sogenannten „Great Reset“ umher, mit dem ausgerechnet jene, die uns erst in die gegenwärtige Lage führten, uns das Allheilmittel für den Ausweg aus der Krise bieten wollen. Mit dem „globalen Pandemieplan“ nimmt dies nun immer konkrete Formen an. 

Wochenblick berichtete bereits Anfang Feber über den Aufruf von Merkel, Macron und einigen EU-Granden „für mehr Multilateralität“. Dabei formulierten die Akteure in einem Gastbeitrag in mehreren europäischen Zeitungen, darunter in der „FAZ“ ihre Pläne etwa für ein weltweites Impf-Regime. Nun ist es neuerlich ein Gastartikel in derselben Zeitung, mit dem zwanzig Regierungschefs und Vertreter internationaler Organisationen an die Öffentlichkeit gehen. Sie wollen für künftige Pandemien – die nächste könnte bereits in wenigen Jahren vor der Tür stehen – einen völkerrechtlich bindenden Vertrag aufsetzen.

Die Welt soll einheitliche Gesundheitspolitik haben

Mit großen Worten nutzt man eine historische Analogie, um das eigene Handeln zu rechtfertigen: „Die Covid-19-Pandemie stellt für die Weltgemeinschaft die größte Herausforderung seit den späten 1940er Jahren dar.“ Schon damals hätten sich führende Politiker vereint, um „den Grundstein für das multilaterale System zu legen“. Damals sei man Herausforderungen angegangen, die „nur im Geist der Solidarität und Zusammenarbeit zu bewältigen waren – Frieden, Wohlstand, Gesundheit und Sicherheit“.

Nun, so die Regierungschefs, hege man die Hoffnung, eine „robustere internationale Gesundheitsarchitektur aufbauen“ zu können. Keine Regierung und keine multilaterale Organisation könne sich der Bedrohung einer Pandemie nämlich alleine stellen. Daher mache man sich etwa für einen „weltweiten und gerechten Zugang zu sicheren, wirksamen und erschwinglichen Impfstoffen, Medikamenten und Diagnostika in dieser und künftigen Pandemien zu gewährleisten.“

Übliche Verdächtige steuern die Verteilung der Stoffe

Die Immunisierung sei ein „globales öffentliches Gut“. Man müsse in der Lage sein, die Impfstoffe „schnellstmöglich zu entwickeln, herzustellen und verfügbar zu machen.“ Um dies zu unterstreichen, führen sie die Gründung der „globalen Innovationsplattform ACT Accelerator (ACT-A)“ im Vorjahr an. Dabei handelt es sich um eine milliardenschwere Kampagne, die Regierungen, Unternehmen und globalistischen Großspendern binden soll. Im Schatten der Öffentlichkeit verteilte man schon im Juni des Vorjahres auf einem virtuellen Gipfel mit dem Namen „Global Goal: Unite for Our Future“ („Globales Ziel: Vereinigt für Unsere Zukunft“) die Zuständigkeiten.

Für Impfstoffe sind die Koalition für Innovationen zur Vorsorge gegen Epidemien (CEPI) und die Globale Allianz für Impfstoffe und Immunisierungen (GAVI) verantwortlich, für Behandlungen der „COVID-19 Therapeutics Accelerator“. Dahinter verbergen sich einmal mehr die üblichen Verdächtigen. Denn an allen dreien ist die Bill & Melinda Gates Foundation maßgeblich beteiligt – neben anderen mächtigen Stiftungen. Auch über das undurchsichtige Netzwerk des IT-Moguls berichteten wir bereits mehrfach im Detail.

„One Health“ als völkerrechtliche Verpflichtung gedacht

Der neue „globale Pandemieplan“ soll die Macht nun endgültig den Nationalstaaten – und damit der politischen Entscheidungsbefugnis des Volkes entzogen werden. Eine „solche neue kollektive Verpflichtung“ soll die Bekämpfung der nächsten Pandemie „auf höchster politischer Ebene voranbringen“. Das Ziel ist es dabei, gemeinsame Warnsystem zu entwerfen – die dann auch auf „gemeinsamer Datennutzung“ und gemeinsamer Forschung aufbaut.

Ganz offen erklären diese „One World“-Vertreter, dass sie das Ziel einer sogenannten globalen „One Health“ anstreben. Diese würde „die Gesundheit von Menschen, Tieren und des gesamten Planeten miteinander verknüpfen“. Ein solcher Vertrag würde zu „mehr wechselseitiger Rechenschaftspflicht und gemeinsamer Verantwortung, Transparenz und Zusammenarbeit im internationalen System im Einklang mit seinen Regeln und Normen führen“.

„Agenda 2030“ wohl auch im Vertragswerk mitgemeint

Die „Gesundheit des Planeten“ als Klammer ist natürlich ein Euphemismus. Denn damit meinen die Globalisten nichts anderes, als den Kampf gegen den Klimawandel auch an diese „Gesundheitsidee“ anzuschließen. Damit spielen die Regierungschefs ziemlich genau auf jener Klaviatur, die Klaus Schwab, der Gründer des Weltwirtschaftsforums (WEF) in seiner Schrift, die einen radikalen Umbau der Welt per „Great Reset“ fordern.

Durch die völkerrechtliche Verpflichtung bedeutet dies aber noch eine weitere Sache: Die sogenannte „Agenda 2030“ – die genau denselben Umbau unter dem Deckmantel der Nachhaltigkeit meint – wäre damit endgültig keine Sammlung obskurer Ziele mehr. Sie wäre völkerrechtlich bindend und somit auch vor internationalen Gerichte einklagbar. Vermeintliche „SDG-Sünder“ könnten die neuen Bösewichte der vernetzten Welt sein.

Diese Agenda wiederum zielt letztendlich auch auf die totale Enteignung der Bürger ab, der mit dem privaten Autobesitz beginnen soll und in vernetzten „Smart Cities“ enden. Das WEF prophezeite im letzten Herbst ebenso bedrohlich wie frohlockend: „Sie werden 2030 nichts mehr besitzen!“

Globalistischer Umbau: Kritikern droht Überwachung

Auch wer auf diesem Parkett mittanzen darf ist klar: „Staats- und Regierungschefs weltweit und alle Interessensträger einschließlich der Zivilgesellschaft und des Privatsektors“ sollen daran zusammenarbeiten. Im Klartext bringt dies dann wohl eine sonderbare Symbiose zwischen neomarxistischen Weltverbesserern, multinationalen Riesen-Konzernen und globalen politischen Netzwerken, wobei jeder auf seinem eigentlichen Spielfeld eine Möglichkeit zur Entfaltung beim Umbau der Welt erhält.

Wer dagegen ist, dem droht die völlige Überwachung. Das steht zwar diesmal nicht im aktuellen Papier – aber im acht Wochen alten Beitrag. Damals war die Rede davon, dass diese neue Multilateralität auch bedeutet, das Internet „wirksam zu regulieren“. Denn die neuen Technologien dürften etwa nicht benützt werden, um „Hass zu verbreiten“. An die Stelle des freien Internets tritt dann eine angeblich „sichere, freie und offene digitale Umgebung“.

Gläserne Bürger auf Knopfdruck entrechten?

In Verbindung mit den ID2020-Plänen – neuerdings ist hier Bill Gates über seine Firma Microsoft treibende Kraft – ist diese dann aber vor allem für die Eliten „sicher und frei“. Denn diese Kampagne wiederum zielt darauf ab, jedem Bürger weltweit eine digitale Identität zu geben.

Wenn man bedenkt, dass die Zentralbanken obendrein auf die Ersetzung des Bargelds durch zentral gesteuerte Digitalwährungen setzen, wird klar: Diese Zukunft ist eine des gläsernen Bürgers. Und wer sich dagegen auflehnt, könnte mit ein paar Mausklicks der einschlägigen Akteure de facto unschädlich gemacht werden.

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