Harmonisch, kaum Streit: So soll er laut Massenmedien verlaufen sein, der jüngste G7-Gipfel im Rosamunde Pilcher-tauglichen Cornwall. Also mehr „Wechselspiel der Liebe“ als „Stürmische Begegnung“, um nochmals die Pilcher zu bemühen. Was unsere „ach-so-gut-gelaunten Meister“ zu besprechen hatten? Weitere Einschnitte und Regeln für die „Sklaven“ da draußen, also uns. Regeln, die für alle gelten – außer für die „Meister“ selbst. Und wofür der ganze Aufwand? Für die „Erklärung von Carbis Bay“. Deren vorrangige Ziele:

Gastbeitrag von Heinz Lackner

Pandemiebekämpfung

Eine Milliarde zusätzlicher Impfdosen für ärmere Länder innerhalb eines Jahres. Plus künftig (noch) schnellere Entwicklung und Zulassung von Impfstoffen, um Grippewellen – sorry, wir meinten natürlich Seuchen in Hinkunft schlagkräftiger die Stirn bieten zu können. Hey, die Eugeniker wird’s freuen.

Stärkung der Weltgesundheitsorganisation (WHO)

Das allein klingt nach dem schlechtesten Treppenwitz der Geschichte. Zur Umsetzung des Witzes kriegt Berlin sein WHO-Frühwarnzentrum – und die globalen Gesundheitswächter werden nochmals dazu angehalten, die Herkunft von Corona „transparent“ zu untersuchen.

Klimaschutz

Erreichen der Klimaneutralität bis 2050, unter Schutz stellen von mindestens 30 Prozent aller weltweiten Land- und Meeresflächen bis 2030: Heureka, damit retten wir die Welt! Dass sich dahinter Abzocke (neue CO2-Steuern) und Mobilitätseinschränkungen (Reduktion von Flugreisen, Kampfansage an Privat-Pkws) verbergen, während China zeitgleich 216 neue Flughäfen baut, wird selbstnatürlich nicht an die große Glocke gehängt.

Demokratie und Menschenschutz

Last but not least der perfideste Witz von allen: Ausgerechnet jetzt haben sich die G7 in ihrer Abschlusserklärung ausdrücklich zu Demokratie und Menschenschutz bekannt. Wir wissen, Papier ist geduldig – aber wie lange noch?

Covid-Schutzmaßnahmen: Egal, wenn keiner hinschaut

Fazit: alles Heuchelei. Keine freche Unterstellung, sondern Fakt. „Social Distancing“ und Masken gab’s nur bei offiziellen Pressefotos, abseits dessen wurde die Pandemie augenscheinlich für beendet erklärt. Während sie uns also mit 3G das Leben verunmöglichen, erfreuen sich die Merkels, Bidens und Macrons dieser Welt an den Annehmlichkeiten der „alten Realität“. Mehr noch: Während sie uns unablässig mit der CO2-Klimakeule abstrafen, reisen sie standesgemäß im Privatjet. Allein das Foto vom Flugzeug-Parkplatz spricht Bände.

Gold, Gallium, Germanium: Wenn schon 3G, dann richtig

Apropos 3G. Eine europaweit einheitliche 3G-Regel: Dafür plädiert Österreichs Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein. Was er damit beweist? Nicht jeder Turnschuh ist automatisch auch fit.
Getestet, geimpft, genesen: Das 3G-Patentrezept zum Verbauen der Zukunft (ab Herbst sogar auch in Schulen). Die Alternative: Gold, Gallium, Germanium – das 3G-Patentrezept zum Absichern der Zukunft. Anders ausgedrückt: Sachwerte. Sachwerte wie Industrie-, Technologie- und Edelmetalle.

Experten sind sich einig

Warum weiß Alexander Hofmann, Vorstand der SMH Schweizerische Metallhandels AG Deutschland, einem der führenden Unternehmen Europas im Bereich Wertsicherung mit Metallen: „Die Wirtschaft kriselt so stark wie seit 75 Jahren nicht mehr, die Inflation steigt und auch der Banken- und Finanzsektor kommt mehr und mehr ins Straucheln. Wir stehen vor einem Paradigmenwechsel – wie schon mehrmals in der Geschichte. Und wie uns die Geschichte zeigt, zählen am Ende des Tages jene zu den Gewinnern, die ihr Vermögen rechtzeitig mit Sachwerten absichern.“

Ins selbe Horn stößt im Übrigen auch Marc Friedrich, Bestseller-Autor auf dem Gebiet Wirtschaft und Finanzen: „Zum Schutz für seine Kaufkraft braucht man jetzt durch die Natur limitierte Werte wie Edel-, Industrie- und Technologiemetalle. Wer jetzt die richtigen Weichen stellt wird davon profitieren.“
Wie immer im Leben: Jedes Ding hat zwei Seiten – sogar 3G. Bloß bei den G7 wird’s wohl nix mehr mit dem Finden der zweiten, guten Seite.

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