Mit umgerechnet fast einer Milliarde Euro will Göteborg die von kriminellen Migrantenbanden zersetzten Problemviertel in den nächsten Jahren durch den Bau neuer Mietwohnungen und mit einem Super-Management „aufwerten“. Der Zuzug neuer Bewohner soll die Ghettoisierung aufbrechen.

Bisher gelang das nur im Viertel von Gardsten und es dauerte 22 Jahre. Das Fehlschlagen der schwedischen Migrationspolitik soll jetzt mit viel Steuergeld „ausgebessert“ werden. 735 Mio Euro fließen in den nächsten 10 Jahren in den Bau neuer Wohnungen in den Stadtteilen Biskopsgarden, Tynnered, Hjällbo Bergsjön, Hammarkullen. Der Anfang wurde in Lövgärdet gemacht, bis Herbst sollen dort 46 Mietwohnungen bezugsfertig sein.

Leute sollen in Problemviertel ziehen

Ein „Supermanagement“ soll die Viertel innerhalb von 5 Jahren sauber und sicher machen: Graffitis sollen rasch entfernt, die Abfallentsorgung verbessert werden und Sicherheitskräfte sollen, sieben Tage die Woche, nach dem Rechten schauen.

Ziel des Unterfangens ist das „Aufbrechen der Segregation“, also die Änderung der Bevölkerungsstruktur durch den Zuzug anderer Menschen. Es ist aber kaum anzunehmen, dass jemand freiwillig in diese berüchtigten Viertel zieht, aus denen selbst Migranten flüchten, wenn sie können.

Brutaler Krieg im Migrantenviertel

2019 gab es in Göteborg eine Rekordzahl von Morden und Menschen, die wegen Stichwunden behandelt werden mussten. „Dagens Nyheter“ berichtete schon 2017, dass von 100 Personen, die wegen Schießereien unter Mordverdacht standen, 90 Prozent der Eltern im Ausland geboren wurden.

Seit Jahren führen Banden von Afghanen, Syrern und Somaliern einen brutalen Drogenkrieg. Er wird mit Messerstechereien, Schießereien und gezielten Sprengung ganzer Wohnblocks ausgetragen. Im August verriegelten Bandenbosse den Zugang zu „ihren Vierteln“ und verhängten eine Ausgangssperre über die Bewohner.