Goethes Gleichnis vom Zauberlehrling, der in maßloser Selbstüberschätzung als Meister agiert und damit eine Katastrophe herbeiführt, ist heute wieder brandaktuell geworden.
„Hat der alte Hexenmeister sich doch einmal wegbegeben, und nun sollen seine Geister auch nach meinem Willen leben!“

Ein Kommentar von Mag. Elisabeth Mirschitzka

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Die Arroganz, mit der der Zauberschüler seine Grenzen überschreitet, ist vergleichbar mit der Überheblichkeit der „Eliten“, die sich als „moralische Instanz“ zu allem berechtigt fühlen. Der Zauberspruch: „Walle walle manche Strecke, dass zum Zwecke Wasser fließe und mit reichem vollem Schwalle zu dem Bade sich ergieße!“ erinnert an die Überflutung Europas mit muslimischen Männern.

Überflutung Europas

Die magische Formel symbolisiert die vom System praktizierte Massenhypnose, die uns ständig mit Worthülsen berieselt, bis diese in unserem Bewusstsein eingebrannt sind: Systemkritiker werden als „rassistisch“ und „rechtsradikal“ abqualifiziert, sodass ein unauslöschliches Vorurteil entsteht. Das Wort „Flüchtling“ trifft auf keinen der jüngst Eingewanderten zu, da sie auf dem Weg zu uns sichere Staaten passiert haben. Dennoch wird das Wort von den Medien gebetsmühlenartig wiederholt, um von uns falsche Toleranz und Selbstaufgabe zu fordern und um uns auf das große EU-Umsiedlungsprojekt und den Bevölkerungsaustausch einzustimmen.

Der Befehl an den Besen: „Auf zwei Beinen stehe, oben sei ein Kopf, eile nun und gehe mit dem Wassertopf!“ ist der Befehl an die Bevölkerung, sich in den Dienst des Systems zu stellen und die Massenmigration mitzutragen. „Seht, er läuft zum Ufer nieder, wahrlich ist schon an dem Flusse, und mit Blitzesschnelle wieder ist er hier mit raschem Gusse!“ Das rasante Tempo, mit dem der Knecht seine Arbeit erfüllt, sorgt langsam für Unbehagen, denn so, wie der Fluss auch Unrat mit sich führt, so hat die Migrantenflut auch Kriminelle, sogar Terroristen mitgeschwemmt. „…wehe wehe, immer neue Güsse bringt er schnell herein, ach und hundert Flüsse stürzen auf mich ein!“ Der Zauberspruch hat nun eine Änderung erfahren.

Merkels Zauberformel

Aus „walle walle“ wird „wehe wehe“. Der Willkommensruf wird zur Wehklage. Die Merkelsche Formel „Wir schaffen das“ hat an Spannkraft verloren. Es bleibt die nackte Angst. „Nein! Nicht länger kann ichs lassen, will ihn fassen! Das ist Tücke! Und nun wird mir immer bänger. Welche Miene, welche Blicke!“ Immer mehr Menschen werden wach. Dem System ist die Kontrolle entglitten.

Das höllische Treiben hat eine ungewollte Eigendynamik bekommen. „Ein verruchter Besen, der nicht hören will! Stock, der du gewesen, steh doch wieder still!“ Auch Beschimpfungen, Zensur und Gesinnungsterror greifen nicht mehr. „Willsts am Ende gar nicht lassen? Will dich fassen, will dich halten und das alte Holz behende mit dem scharfen Beile spalten! Wehe wehe, beide Teile steh in Eile schon als Knechte…“

Der Widerstand wächst

Die Gewalt wird zum Bumerang, denn aus einem Ungeheuer werden zwei, und das Unheil verdoppelt sich. Unkontrollierte Wassermassen überfluten und zerstören, gnadenlos, auch wenn spitzfindige Leute darauf hinweisen, dass ja die einzelnen Tropfen harmlos sind. Dasselbe trifft auf Menschenmassen zu.

Der Text endet mit Einsicht und Demut, und Rettung ist möglich. Unsere Aussichten jedoch sind düster, da bei den Eliten keine Einsicht festzustellen ist und da es in einer zerrissenen Gesellschaft keinen Zusammenhalt gibt, der uns vor gewissenloser Politik schützen könnte. Aber eines ist sicher: der Widerstand wächst…