Viele Gramastettner begrüßen das Engagement Kurt Gielges, der den Einkaufsmarkt im Ortszentrum für die Bevölkerung nicht nur erhalten, sondern zeitgemäßer gestalten will.
Doch Bürgermeister Andreas Fazeni scheint damit nicht viel Freude zu haben.

Ein Kommentar von Kurt Guggenbichler

Gielge vermutet auch, dass der Ortschef alles daransetzen wird, um das Ausbauvorhaben für das Haus Markstraße 39 zu Fall zu bringen.
So etwas können die Befürworter des Gielge-Projekts nicht verstehen. Was kann ein Bürgermeister gegen eine neugestaltete zentrale Nahversorgungsstelle mit Tiefgarage mitten in seinem Ort haben, wer immer auch den Markt künftig betreiben wird?

Verbau neuer Flächen würde verhindert

Für die Gemeinde gäbe es dann auch keinen wirklichen Grund mehr, um neue Flächen mit einem Supermarkt in Gramastetten zu verbauen, es sei denn, man hat dabei andere Interessen als das Gemeinwohl im Auge.
Genau das aber vermuten und befürchten viele Bewohner, zumal der Bürgermeister selbst ein Spar-Lieferant ist. Er ist nämlich nicht nur einer der Geschäftsführer der Backmanufaktur, die die „Gramastettner Krapferl“ erzeugt und diese auch an Spar verkauft, sondern ist auch zu 30 Prozent an der Manufaktur beteiligt.
Kann man da als Ortschef bei Anliegen der Firma Spar an die Gemeinde noch unbeeinflusst handeln oder entscheiden?