Jeder kennt sie, die furchtbaren Bilder von grausamen Tierversuchen in der Kosmetikindustrie. Unter unmenschlichen Bedingungen werden kleine Lebewesen zum Testen chemischer Substanzen verwendet – oft leben die Labortiere sogar noch. Unfassbare Qualen sind damit verbunden!

Der FPÖ-Generalsekretär und EU-Abgeordnete Harald Vilimsky will jetzt ein umfassendes Tierversuchsverbot in der Kosmetikindustrie auf den Weg bringen. Er unterstützt ausdrücklich die diesen Donnerstag erfolgte Verabschiedung der Entschließung zu einem EU-weiten Tierversuchsverbot.

Verbot noch vor 2023?

Es handele sich um einen „wichtigen Schritt zur Stärkung des Tierschutzes“. Im Rahmen der Entschließung soll die EU-Kosmetikverordnung als Modell herangezogen werden, um auf internationaler Ebene ein Verbot von Tierversuchen mit kosmetischen Mitteln zu erreichen. Auch der Handel mit durch Tierversuche belasteten Kosmetikprodukten soll noch vor 2023 verboten werden, betont Vilimsky.

„Wir beobachten schon seit geraumer Zeit, dass grausame Tests an Tieren gerade in der Kosmetikindustrie gemacht werden. Hier ist es sinnvoll, wenn sich die EU für ein Verbot stark macht und hier wird sich auch die FPÖ verstärkt für den Schutz von Tieren einsetzen“, erklärte Vilimsky.

Alternativen gefordert

Er unterstreicht: „Die Kosmetikindustrie ist mit alternativen Versuchsmöglichkeiten längst überfällig. Umso erfreulicher ist dieser wichtiger Schritt, um dem unsäglichen Leid der Tiere ein Ende zu bereiten.“