Digitale Weltherrschaft & Klima-Diktatur: So “folgenreich” wird das WEF-Treffen

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Gefährliche Vorgaben auch am Mittwoch & Donnerstag

Digitale Weltherrschaft & Klima-Diktatur: So “folgenreich” wird das WEF-Treffen

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Eigentlich hätte am heutigen Mittwoch der große WEF-Auftritt von Karl Nehammer kommen sollen. Doch kurzfristig sagte der ÖVP-Kanzler seine Reise nach Davos ab. Er lässt sich nun durch Außenminister Alexander Schallenberg und Finanzminister Magnus Brunner (beide ebenfalls ÖVP) vertreten. Wohl aus gutem Grund: Denn Abwesenheit schützt nicht vor Verpflichtungen. Auch in der zweiten Hälfte des Gipfels stehen bedrohliche Umbau-Pläne auf dem Globalisten-Menü.

“Folgenreich”: Globalisten wollen die Zukunft erschaffen

Wenn Sie diese Zeilen lesen, wurde unter dem Motto “Geschichte an einem Wendepunkt: Regierungspolitik und Geschäftsstrategien” beim laut Gastgeber und “Great-Reset”-Architekt Klaus Schwab “folgenreichsten” WEF-Treffen bereits einiges auf den Podien und in den Hinterzimmern ausgeheckt. Wochenblick berichtete bereits hier vorab über einige der Höhepunkte. Diese reichten von der Zensur kritischer Sichtweisen über die Schaffung digitaler Zentralbank-Währungen, mehr Überwachung per künstlicher Intelligenz, die “nächste Pandemie” bis hin zur Integration der Ukraine ins Schachspiel der Globalisten. Hier war die Forderung von Machthaber Wolodymyr Selenski nach mehr Waffen und mehr Sanktionen gegen Russland absehbar.

Doch auch innerhalb des zu erwartenden Rahmens fielen einige besonders beunruhigende Ansagen. So etwa die Begrüßungsworte von Klaus Schwab: “Die Zukunft passiert nicht einfach. Die Zukunft wird von uns erschaffen, von einer starken Gemeinschaft, wie Ihnen hier im Raum […] Und weil wir zusammenarbeiten, bieten sich bei diesem Treffen viele Gelegenheiten, sich in wirkungsorientierten Gelegenheiten zu engagieren, um Fortschritte bei gewissen Themen der globalen Agenda zu erzielen.”

Totale Überwachung des Konsumverhaltens

Gemeint sind damit eindeutig auch Enteignungs- und Überwachungsfantasien über den Hebel der “Nachhaltigkeit”. So sprach etwa Alibaba-Group-Präsident von einem “Carbon-Footprint-Tracker”, der Konsum und Fortbewegung der Bürger überwacht: “Wir entwickeln mithilfe von Technologie eine Möglichkeit für Konsumenten, ihren eigenen CO2-Fußabdruck zu messen. Was heißt das? Also: Wo reisen sie hin? Wie reisen sie dorthin? Was essen sie? Was konsumieren sie auf einer Plattform?” Diese Methode sei zwar noch nicht einsatzfähig, aber: “Wir arbeiten daran”. Ordnet man dies in die Sozialkreditsystem-Pilotprojekte in Bologna, in Bayern oder in Wien mit Belohnungen für “ökologisches” Verhalten ein, ist es eine äußerst bedrohliche Ankündigung.

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Die ganze Weltwirtschaft soll es sein

Der Mittwoch, an dem man auch wieder in die virtuelle Realität des “Global Cooperation Village” eintauchen kann, begann bereits mit Knüllern. Gleich zur Morgenstunde fand ein Plenum statt, das ergründete, wie man den Zusammenlauf der Krisen für “Wachstum” im Sinne der globalen Eliten nutzen kann. Das Stichwort hierfür: “Internationale Konvergenz”.

Sprich: Die Länder sollen im Sinne einer Weltdiktatur-ähnlichen “Global Governance” ihre Maßnahmen aufeinander abstimmen. Zugleich will man die Alleinherrschaft in der Deutungsmacht per hauseigener Nachhaltigkeitsmasche ausbauen. Dass man 90 Prozent der Weltwirtschaft davon überzeugen habe können, reicht den Weltenlenkern nicht aus. Sie wollen endlich greifbare Mega-Investments sehen.

Diese pikanten (und bedrohlichen) Themen standen in den ersten zwei vollen Tagen des WEF-Gipfels am Programm:

Sie wollen digitale Weltherrschaft

Auch beim Umbau der Menschen selbst hat Morgenstund’ scheinbar Gold im Mund: So unterhalten sich etwa der Bayer-CEO und ein Bioengineering-Professor über die “Biotechnologie-Revolution”. Man will das “volle Potenzial” in diesem Bereich ausschöpfen, der bislang im Schatten der “digitalen Revolution” gestanden sei. Aber auch dort macht man keine Gefangenen. Denn noch am Vormittag geht es um die Vorbereitung eines UN-Paktes für Digitale Zusammenarbeit. Zu dessen Zielen gehört unter anderem die Digitalvernetzung aller Weltenbürger bis 2030 oder der Ausbau künstlicher Intelligenz. Bei dieser ist dem WEF wichtig, dass sie nicht für “Propaganda und Falschinformation” eingesetzt wird.

Man ist sich sicher: Die Weltführer müssen mittels internationaler Zusammenarbeit sicherstellen, dass sie “als Macht des Guten” fungiert. Damit meinen sie etwa: Klimamodelle, ihren Einsatz in der Medizin oder “als Hilfe zur Erfüllung der UN-Nachhaltigkeitsziele”. Stärken will man auch das “Internet Governance Forum”, das bereits Workshops gegen “Hassrede im Netz” abhielt. Gefährlich werden die Pläne durch Verzahnung mit “Stakeholdern”, wie Schwab seine Agenten in der globalen Wirtschaft nennt. So etwa durch den Ausbau des Metaversums, dem auch ein Plenum gewidmet ist. Die Vision ist: Es soll in alle Lebensbereiche wirken. Das freie Internet ist den Globalisten hingegen lästig. Sie wollen die digitale Weltherrschaft – oder wie sie es nenne, “die Zukunft des Internets sichern.”

Wochenblick berichtete bereits im Vorjahr darüber, wohin WEF und Zuckerberg mit dem Metaversum wirklich wollen:

“Grüner” Umbau der weltweiten Infrastrukturen

Doch das WEF hat nicht nur die großen Themenkomplexe im Blick, sondern auch die direkten Ausgestaltungen. Weitere Programmpunkte beackern den “grünen” Umbau der gesamten Infrastruktur. Dieser soll bis in die Lieferketten hinein durchgezogen werden. Man will zudem ergründen, wie man diese Veränderungen bis in die ärmsten Länder der Welt durchexerzieren kann. Immerhin gesteht man sich ein, dass Corona und die Ukrainekrise den “hohen Querverbindungen der globalen Wirtschaft einen Schlag verpasst” haben. Man überlegt nun, wie man den Trend zu lokaler Produktion in das eigene globale Netz einbindet, ohne dass es durch Überregulierung allzu deutlich auffällt.

Deshalb will man sich auch auf Projekte zur Kreislaufwirtschaft draufsetzen. Auch insgesamt geht es dem WEF darum, die Kurzfristigkeit, die man als “größte Hürde im öffentlichen und privaten Sektor” ansieht, abzulösen. An ihre Stelle soll langfristiger Plan für die Weltführer treten, der von Krisen unabhängig ist. Als mögliches Spielfeld sieht man auch hier den breiten Einsatz von künstlicher Intelligenz, der 5G-Technologie und der “Digital Health”. Das hehre Ziel. Die totale digitale Transformation des Dienstleistungssektors. Für die UN-“Nachhaltigkeitsziele” will man diese zudem “vergrünen”. Zugleich will man gegen Firmen wirken, die nach ihrer Ansicht nicht genug für die Klimaneutralität tun. Auch deshalb bereitet das WEF-Treffen bereits die nächste Klimakonferenz vor.

Im Endausbau des “nachhaltigen Umbaus” könnten Konsumdaten sogar freie Wahlen ersetzen:

Migranten-Umsiedelung und Kontrolle der Medien

All diese Kernbereiche sind dem WEF nicht genug. Und so widmet man sich ebenfalls noch heute Mittwoch der Frage, wieso Europäer eher bereit waren, Ukrainer aufzunehmen als Menschen aus der Dritten Welt. Für die Globalisten und ihre Umsiedlungspläne ist dies ein Ärgernis. Immerhin, so ein Plenum am Folgetag, will man Migranten doch in die Arbeitsmärkte der Gastländer integrieren. Negative Presse mögen sie wiederum überhaupt nicht, und so beginnt der Donnerstag mit einem Plenum über die Pressefreiheit. Es brauche, so das WEF “globale Zusammenarbeit” und Sicherheits-Mechanismen für Regierungen und den Privatsektor um “die Rolle der freien Presse in “beschwingten, resilienten Gesellschaften zu schützen”.

Hört sich gut an – nach den Erfahrungen der letzten zwei Jahre geht es ihnen aber wohl eher darum, sich als Torwächterin gegen lästige Kritiker in Szene zu setzen. Ansonsten dient der Donnerstag vor allem, den Teilnehmern noch einmal zu den wichtigsten Themengebieten ein paar Denkanstöße mitzugeben. Einmal mehr sind die “Net Zero”-Pläne, der Umbau der Arbeitswelt im Sinne der Eliten oder die Möglichkeiten des Metaversums mit am Programm. Auch das Risiko neuer Krisen (und wie sie davon profitieren können) wird noch einmal aufgeschlüsselt. Nach einer Rede des deutschen Bundeskanzlers Olaf Scholz geht es dann noch zu einem Mittagessen zum Abschied. Von allzu langer Dauer wird der nicht sein: Einige “Stakeholder” trifft man spätestens im August in Alpbach wieder.

Das gesamte Programm des WEF-Jahrestreffens finden Sie hier.

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