Klimarat: So dreist verkauft Gewessler den “Great Reset” als Willen des Volkes

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Klimarat: So dreist verkauft Gewessler den “Great Reset” als Willen des Volkes

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Willkommen in der Räterepublik an der Donau: Aus einem Pool von “klimabewegten” Menschen wurden 100 scheinbar “zufällig” selektiert. Diese hatten sich dann mit Vorschlägen einschlägiger “Net Zero”-Ideologen auseinander zu setzen. Widerspruch war aufgrund zahlreicher Tricks nur schwierig möglich. Das Resultat der Scharade: Ein Programm, das noch viel radikalere Umbau-Maßnahmen fordert, als es sich sogar Grünen-Politiker trauen zu äußern. Dieselbe Regierung, die sonst jedes Volksbegehren inhaltlich ignoriert, will die “nicht bindenden” Vorschläge nun wohlwollend abarbeiten. Wir haben die lupenreine Demokratie-Simulation und die gefährlichen Ideen analysiert.

2 Mio. Euro für den Anschein von Demokratie

Damit die Bürger auch wirklich glauben, die Empfehlungen seien nicht aus der Hexenküche der Globalisten, legt sich die grüne Ministerin Leonore Gewessler ins Zeug. Ganze 500.000 Euro – ein Viertel des Riesen-Budgets – schüttete sie an Parteigänger Lothar Lockl und seine PR-Agentur aus. Dieser sollte die “kommunikative Begleitung” des Klimarats orchestrieren (Wochenblick berichtete). Nun wurde das Ergebnis vorgestellt. Der 100 Seiten starke Bericht strotzt vor radikalen Forderungen.

Kritische Bezugnahme war nicht vorgesehen. Wie der wissenschaftliche Beirat Georg Kaser sagte: “Die Transformation wird sowieso kommen, die Frage ist nur, ob es ‘by design’ oder ‘by disaster’ passiert.” Sprich: Ob uns Globalisten den Welt-Umbau im Namen der Nachhaltigkeit direkt überstülpen oder wenigstens der Anschein von Demokratie und Bürgerbeteiligung gewahrt ist. Die Notwendigkeit des 1,5-Grad-Ziels per “Agenda 2030” wird schon im Vorspann als “Fakt” präsentiert.

Konformitätszwang: Alle 93 Ideen wurden abgesegnet

Nichts war dem Zufall überlassen: Die Forderungen kamen nicht von den “zufällig ausgewählten” Bürgern, sondern von den “begleitenden Wissenschaftlern”. In zehn Arbeitsgruppen für die fünf Handlungsfelder wurde lediglich noch abgefragt, ob es “begründete schwerwiegende Einwände” gab. Als begründeter Einwand galt nur, wenn der Bürger der Ansicht war, dass der Vorschlag der Erreichung der Klimaneutralität oder dem “Wirkungsmanifest” entgegen steht. Für eine Ablehnung der Empfehlung hätten mindestens 10 Einwände formuliert werden müssen.

Hier zeigt sich die Perfidie des Experiments: Menschen sind prinzipiell soziale und autoritätsgläubige Wesen, die ungern Forschern widersprechen. Wähnen sie sich mit ihrer Kritik zudem allein, trauen sie sich oft nicht, einen Einwand zu formulieren: Eher teilen sie auch eine offenkundig falsche Mehrheitsmeinung der Gruppe. Um eine Empfehlung zu kippen, hätte sich einer der Arbeitskreise komplett dagegen stellen müssen – oder mehrere Gruppen unabhängig voneinander Abweichler beinhalten. Dank des Konformitätszwangs wurden naturgemäß alle 93 Empfehlungen angenommen.

Spätestens seit Corona wissen die Mächtigen, dass Menschen aus Konformität sogar die Realität verleugnen können:

Tatkräftige Mithilfe aus Globalisten-Denkfabriken

Um sich abzusichern, schaltete Gewessler “Moderatoren” mit einschlägiger Biographie vor. Von Autoren einer linkslastigen Kulturplattform über einen Mitbegründer eines Programms zur Energie- und Mobilitätswende bis zu einem Projektbegleiter der früheren UN-Nachhaltigkeits-“Agenda 21” war alles dabei. Dazu kam ein “Organisationsteam”, in dem etwa Grünen-Politikerin Barbara Ruhsmann tätig war, die einst für das vom Soros-Netzwerk gesponserte Globalisten-Forum in Alpbach werkelte. Dieses gilt als Vorläuferin des größeren WEF-Gipfels in Davos. Mit Laura Grossmann war eine Klima-Aktivistin und ehemalige Autorin des marxistischen “Mosaik”-Blogs im sogenannten “Kernteam”.

Sie waren dafür zuständig, den “Klimarat” zu steuern. Schon am ersten der sechs Tagungs-Wochenenden wurde auf die Weltuntergangsstimmung eingestimmt. Und genau so sah das Ergebnis aus: So soll es ein “Grundrecht auf Klimaschutz” geben, die Umsetzung der Umbau-Ziele soll gegenüber dem Staat einzuklagen sein. Auch die Enteignung der Bürger ist ein Teil der “allgemeinen Empfehlungen”: Der CO2-Preis soll bis 2030 verachtfacht werden. Arbeitslose für die “klimaneutrale Zukunft” umgeschult werden. Insgesamt brauche es auch “Maßnahmen für Bewusstseinsbildung, damit auch unbequeme Maßnahmen mitgetragen werden.” Ansetzen sollen diese beim Konsumentenverhalten.

Fleisch ist böse, große Portionen sind es auch

Kein Stein bleibt auf dem anderen, der ländliche Raum steht besonders unter Beschluss. Die (auch für Öffi-Pendler geltende) Pendlerpauschale wird als “versteckte Subvention für fossile Energie” verkauft und soll “schrittweise zurückgenommen und nach fünf Jahren komplett abgeschafft werden.” Die Güterpreise sollen anhand ihrer “Klimaschädlichkeit” erhöht werden – ist diese zu hoch, soll Werbung dafür verboten werden. Politisch will man die Menschen zum Teil-Vegetarismus erziehen. Absurd fand das keiner, eine Person wandte sogar ein: “Fleisch soll wieder nur Sonntagsessen sein”.

Dass unzählige Viehbauern, paradoxerweise gerade im Bio-Sektor, aufgrund der Inflation vor dem Ruin stehen, ist dem Klimarat wohl egal. Dafür will man den Landwirten künftig Solarzellen auf die Weide stellen. Auch Großküchen und Restaurants sollen zu saisonalem, frischem Gemüse (wie, im Winter?) und weniger Fleisch verpflichtet werden. Je größer die Portion ist, desto mehr sollen diese von ihren Gästen verlangen. Wenn die Menschen dann noch Hunger haben und ihrer Familie etwas zu Essen kaufen wollen, gibt es kein Mengenrabatt – auch das soll verboten werden.

Wie Wochenblick berichtete, wollen Klima-Apokalyptiker auch Bauern zum Vernichten des Viehbestands zwingen:

Lauter Schikanen für Häuslbauer und Autofahrer

Auch der Häuslbauer soll nach dem WEF-Prinzip “Sie werden nichts besitzen” sekkiert werden. Wohnt er in einer strukturschwachen Region mit Leerstand, wird ihm verpflichtend stattdessen ein sanierungsbedürftiger Altbau angedreht. Die Idylle im Grünen ist vorbei: “Neuwidmungen für Flächen außerhalb des Ortskerns auf der grünen Wiese müssen verboten werden.” Fängt man nach drei Jahren nicht zu bauen an, verfällt die Widmung. Steht das Haus, muss darauf eine teure Photovoltaik-Anlage installiert werden – nachdem man schon den neuen Extra-CO2-Preis für Baustoffe berappt hat. Erbt man dann plötzlich Omas Bauernhof, wird’s teuer: Die vorgeschlagene neue, saftige Leerstandsabgabe sei Dank.

Auf für das Privatauto wird es knapp – es soll ab 2027 keine Neuzulassungen für PKW mit Verbrennungsmotor mehr geben. Lediglich ein (!) Teilnehmer traute sich einzuwenden, dass dies zu früh sei. Stattdessen will man den öffentlichen Verkehr forcieren: “Innerhalb von 15 Minuten Gehzeit soll ein Mobilitätsangebot zur Verfügung stehen, 24 Stunden pro Tag und sieben Tage die Woche.” Das hört sich zwar löblich an – ist aber kaum realisierbar: Die Leerfahrt des Nachtbusses ins Gebirgstal zahlt im Zweifel der Steuerzahler. Ja, derselbe Steuerzahler, der sich seine Lebensmittel endgültig nicht mehr leisten kann, nachdem die flächendeckende LKW-Maut eingeführt wurde.

Radikale Schritte gegen individuelle Mobilität – ein Doppelpass-Spiel zwischen Gewessler und Aktivisten:

Gemeinschafts-E-Autos und Parkverbot vor Schulen

Wer sich das Privatauto trotzdem leisten kann, kommt nicht voran: Im Freiland soll ein Geschwindigkeitslimit von 90 km/h kommen. Das reichte zwei “zufällig ausgewählten Bürgern” noch nicht, welche im Ortsgebiet maximal 30 km/h und auch auf Autobahnen max. 100 km/h wollten. Wer sich nicht daran hält, wird durch horrende Strafen gedemütigt – die Überwachung findet per “Section Control” statt. Wenigstens kann man sich das dann mit seinen Nachbarn teilen: Denn “in Mehrfamilienhäusern soll die gemeinsame Nutzung von Elektroautos gefördert werden.” Für Firmen setzt man noch einen drauf: Dienstwagen und steuerliche Vorteile darauf für Arbeitnehmer & Arbeitgeber sollen abgeschafft werden.

Die alte Dame am Land muss dann auf ihre Bäcker-Lieferung nach Hause wohl warten, bis der Maurer nebenan seine Termine erledigt und das E-Auto neu geladen hat. Wie weltfremd die Ideen sind, zeigt sich auch beim geplanten bundesweiten Parkverbot für Privatautos im Umkreis von 300 Metern um alle Schulen und Kindergärten. Stattdessen will man “sichere und barrierefreie Schulwege (Fuß- und Fahrradwege sowie Fahrradstellplätze)” einführen.

Entmündigung & Entrechtung für “klimagerechte” Stadt

Bei solchen Ideen wird wohl aus der “Smart City” gedacht, in der künftig alle Menschen wohnen sollen – bei kleinen ländlichen Weilern, die nur auf Güterwegen erschlossen sind, könnte es schwierig werden. Wenn die Kinder um ihr Recht auf Bildung umfallen, war es dann in der öffentlichen Erzählung der “Wille des Volkes”. Aber vielleicht ist es ja auch nur ein Übergang in jene selige besitzlose Welt, in der Konsumentendaten die Demokratie ersetzen…

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