Melonis globalistische Freunde: So gefährlich ist das “Aspen Institute”

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Allianz zum Nutzen der Italiener oder der Eliten?

Melonis globalistische Freunde: So gefährlich ist das “Aspen Institute”

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Die Wahl in Italien ließ keinen Stein auf dem Anderen. Große Wahlsiegerin waren die “Fratelli d’Italia” von Giorgia Meloni und ihr Mitte-Rechts-Block. Die Hoffnung auf die Rückkehr zu traditionellen Werten wird nun aber von Melonis außenpolitischen Allianzen überschattet. Diese lassen alle Alarmglocken schrillen. Sie ist nicht nur glühende Unterstützerin des Selenski-Regimes, sondern auch Transatlantikerin mit Haut und Haaren. Wochenblick hat sich die Agenda des “Aspen Institutes”, bei dem sie Mitglied ist, genauer angesehen.

Meloni schwört Selenski ewige Treue

Die Empörung des polit-medialen Komplexes über den “Rechtsruck” und die vermeintlichen “Postfaschisten” an der Macht war noch nicht abgeklungen, da schockierte Meloni viele Systemkritiker. Auf Twitter bekundete sie Selenski ihre “treue Unterstützung”. Ähnliche Freundlichkeiten tauschte sie mit der britischen Neo-Premierministerin und WEF-Befehlsempfängerin Liz Truss aus, sprach von einer “engen Allianz”. Auch mit ihrem polnischen Amtskollegen Mateusz Morawiecki, einem NATO-Scharfmacher, will sie “gemeinsame Werte und die europäische” Sicherheit verteidigen.

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Transatlantikerin “keine Gefahr” für Eliten

Immer deutlicher zeigt sich: Es sind keine üblichen Nettigkeiten, die man bei Wahlsiegen austauscht. Bei Meloni hat die Pflege der transatlantischen Beziehungen längst System. Auch deshalb bezeichnete der österreichische Bundespräsident Alexander van der Bellen kürzlich Meloni als “keine Gefahr” für Europa. Sie würde nämlich “die europäische Solidarität” für die Ukraine mittragen. In der Vergangenheit zeigte sie dies, indem sie sich für Waffenlieferungen an das Selenski-Regime einsetzte. Im Winter könnte es bedeuten, dass auch Italiener für die Ukraine frieren müssen.

Melonis Verbindungen gehen weit über die üblichen Usancen rechter Politiker im NATO-Gründungsmitgliedsland Italien hinaus. Im Februar des Vorjahres trat sie in die US-Denkfabrik “Aspen Institute” ein, was erstmals die gemäßigt-linke Zeitung “La Repubblica” im März thematisierte. Mittlerweile verbannte das Blatt seinen Artikel hinter eine Bezahlschranke – aus Gründen? Zu den Financiers dieser Gruppierung zählen jedenfalls mächtige Globalisten-Stiftungen wie die Carnegie Corporation, der Rockefeller Brothers Fund, die Bill & Melinda Gates Foundation, die Lumina Foundation und die Ford Foundation.

Kritiker fragen sich: War Melonis Einsatz gegen die Corona-Diktatur von Ex-EZB-Chef & WEF-Jünger Mario Draghi nur Blendwerk, um Globalistenkritiker Salvini zu schwächen? Dieser soll nun im “Sandwich” zwischen Transatlantikerin Meloni und Silvio Berlusconi – unter ihm diente sie bereits als Ministerin – wohl aufgerieben werden. Berlusconi wiederum war Mitglied der zur politischen Geheimorganisation umfunktionierten, berüchtigten Freimaurer-Loge “Propaganda Due”.

Der Ex-Innenminister forderte unlängst von Brüssel die Rücknahme der Selbstmord-Sanktionen – muss er sich künftig Meloni unterordnen?

Globalisten-Institut macht Globalisten-Dinge

Auch das Soros-Netzwerk hat seine Finger im Spiel. Und das nicht zu knapp: Alleine zwischen 2003 und 2020 verschoben zwei Soros-Teilorganisationen über 3 Mrd. US-Dollar in Richtung “Aspen Institute”. Dabei ging es unter anderem um die Förderung von Pro-Abtreibungs-Gruppen. Dies ist auch deshalb pikant, weil Meloni öffentlich für christliche Werte und gegen Abtreibungen auftritt. Das “Aspen Review”, das dem Institut direkt unterstellt ist, wetterte zudem darüber, dass der ungarische Premier sein Land in ein “semi-demokratisches, semi-autoritäres Land” verwandelt habe und “Soros mit Regime-Propaganda dämonisiert”. Meloni bezeichnete Orban immer wieder als ihr angebliches Vorbild. Was nun also?

Zeig mir deine Freunde und ich sage dir, wer du bist: Diesen Satz muss sich Meloni angesichts dieser Widersprüche gefallen lassen. Auch weitere Aktivitäten des “Aspen Institute” sind mit dem Profil einer vermeintlichen Globalisierungskritikerin nicht zu vereinbaren. So rief eine Untergruppe des Aspen-Netzwerks in diesem Jahr eine “Klima-Kohorte” ins Leben. Dabei handelt es sich um ein 10-wöchiges Trainingsprogramm für “Ingenieure, Wissenschaftler, Technologen und Wirtschaftsexperten”, damit sie ihre Ideen in Realpolitik umsetzen können. Eine Art “Agenda 2030”-Sommerschule also.

Konservative Wähler ködern, um dann Globalisten-Politik zu machen – Sebastian Kurz lebte es vor:

Parallelen zur WEF-Clique erkennbar

Und je tiefer man in die Materie eindringt, desto deutlicher zeigt sich: Es handelt sich um eine Parallelorganisation zum Weltwirtschaftsforum – die auch in eine ähnliche Richtung arbeitet. Das ist wohl kein Zufall: Immerhin ist der Leiter des “Aspen Institute” Walter Isaacson auch WEF-“Agenda Contributor”. Auch weitere Personen im Aspen-Netzwerk befinden sich im Dunstkreis von WEF & Soros. Und die Ideen-Übernahme ist weitreichend. Setzt WEF-Chef Klaus Schwab auf seine “Young Global Leaders” (Junge Weltführer), hält sich das “Aspen Institute” seine “Rising Leaders” (Aufstrebende Anführer). Alleine im Jahr 2019 flossen etwa 8,4 Mio. US-Dollar in dieses “Global Leadership”-Netzwerk.

Der eine große Unterschied ist, dass das “Aspen Institute” hier regionalisiert vorgeht. Für die US-Untergruppe sind nur US-Staatsbürger zugelassen, für die Großbritannien-Gruppe nur britische, für die Italien-Gruppe nur italienische. In der US-Gruppe waren es 2021 etwa Mitarbeiter des Außenministerium und der US-Armee, aber auch Vertreter strategisch wichtiger Konzerne wie Boeing, Lockheed-Martin und Amazon. Komplettiert wurde die Gruppe etwa von Uni-Politologen, Mainstream-Journalisten und Mitarbeiter einschlägiger NGOs. Der andere Unterschied ist der Fokus auf Geopolitik.

Schwabs “Young Global Leaders” durchsetzen die westlichen Regierungen:

So wird Meloni auf Globalisten-Linie getrimmt

Dabei wird ein stramm transatlantischer Kurs gefahren. Das dürfte wohl auch die wichtigste Motivation für Meloni sein, teilzunehmen. Sie will sich als verlässliche Partnerin für die NATO-Verbündeten positionieren. Allerdings lässt eine Drohung der EU aufhorchen. Denn falls sich Italien tatsächlich in Richtung der konservativen Regierung in Ungarn entwickelt, droht Von der Leyen mit “Instrumenten”, wie man Italien auf Linie bringen will. Die durch die “Fiamma tricolore” im Parteiemblem demonstrierte Fackel der Tradition könnte unter Meloni also rasch zu einem Strohfeuer werden. Durch eine effektive Neutralisierung ihrer Bestrebungen auf diesem Gebiet verschwände jeder Unterschied.

Denn ob die globalistische Agenda aus Überzeugung oder mit Druckmitteln durchgesetzt wird, ist egal. Dass Meloni sich freiwillig als bereits gestandene Politikerin dem “Aspen Institute” anschloss, schafft jedenfalls kein Vertrauen. Zwar ließe sich einwenden, dass auch Viktor Orban sich in den 90er-Jahren vom Soros-Netzwerk sponsern ließ. Für den ungarischen Premier war es aber genau diese Erfahrung, die ihn später zu einem der größten Kritiker der Machenschaften des Globalisten machte. Meloni schloss ihren faustischen Pakt mit der globalistischen Transatlantiker-Clique erst, als sie in Richtung Macht strebte. Wie unabhängig ist sie wirklich? Denn die schmeichelhafteste Deutung wäre noch, dass sie aus gefährlicher Naivität in diese Kreise geriet…

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