Pilotphase im Herbst: Auch Wien wird Testlabor für Sozialkredit-System

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Belohnung für Wohlverhalten - wann folgt die Bestrafung?

Pilotphase im Herbst: Auch Wien wird Testlabor für Sozialkredit-System

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In immer mehr europäischen Ländern machen die Mächtigen ernst: Nicht nur im norditalienischen Bologna und in Bayern soll ein digital überwachtes Sozialkredit-System kommen. Auch in unserer Bundeshauptstadt Wien soll bereits im Herbst das sogenannte “Wien Token” getestet werden. Es ist nicht der erste, aber sicherlich der bis dato größte Eingriff der Globalisten in die Lebensweise der Bürger. Wohlverhalten soll offiziell belohnt werden – wann kommt die Bestrafung für die “Abweichler”?

Digitales Bonussystem im Testlauf

Deckmantel für die umweltbewussten Hauptstädter soll wie in Bayern der ökologische Fußabdruck sein. Wie der TKP-Blog berichtet, plant die Stadt Wien nämlich ein “digitales Bonussystem. das mittels einer App umweltbewusstes Verhalten mit freiem Zugang zu Kulturveranstaltungen honoriert.” Das funktioniert so: Diese App erkennt, wenn man seine Wege zu Fuß, mit dem Rad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegt. Die CO2-Einsparung im Vergleich zur Autofahrt wird dann in Tokens umgerechnet, die man gegen einen QR-Code eintauschen kann, der günstigen Eintritt zum öffentlichen Leben gewährt.

Anfänglich sollen 1.000 Wiener die Applikation testen – und wie in den Nachbarländern ist das Belohnungssystem nur ein Hebel. Denn ebenfalls laut TKP findet an der Wiener Universität ein spezielles Forschungsprojekt um über eine Million Euro statt, gefördert vom European Research Council (ERC). Ziel ist unter anderem die Erforschung des chinesischen Sozialkreditsystems. Und das ERC ist bestens in die Globalisten-Agenda eingebettet: Im Jahr 2019 war es zu Gast beim Gipfel des Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos; auch die neuerdings in Wien ansässige Soros-Uni brüstet sich ebenfalls mit ihrer engen Zusammenarbeit mit dem ERC.

Wien als Modell für bundesweites Sozialkredit-System

Die Umsetzung des Wiener Modells zum Sozialkreditsystem wurde von der Öffentlichkeit unbemerkt bereits im rot-pinken Regierungsprogramm verankert. Die Pläne wiederum sind bereits älter. Denn das offizielle Wien will davon profitieren, dass die Bundeshauptstadt einer der vier UN-Hauptsitze ist. Umso mehr verschreibt man sich der Umsetzung der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele (“SDG”) der “Agenda 2030”. Das Bekenntnis, Wien zur totalvernetzten “Smart City” umbauen zu wollen, ist ein offenes, hinter das sich SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig vollinhaltlich stellt. Für solche Modelle versprechen sich radikale Aktivisten übrigens, dass Konsumverhaltens-Analysen einst gar demokratische Wahlen ersetzen können.

Dass es sich um eine bundesweite Strategie handelt, machte bereits der österreichische SDG-Umsetzungsbericht deutlich: “Die strategischen Ansätze der neun Bundesländer zur Umsetzung der Agenda 2030 zeichnen sich durch Vielseitigkeit aus”. Demnach plant auch die Stadt Salzburg bis 2050 zur “Smart City” zu werden. Bereits vor einigen Jahren ging man mit einem umfassenden “E-Government”-System in Vorleistung. Am konkretesten sind die Pläne aber in Wien: “Technologische und digitale Innovationen sind zentrale Erfolgsfaktoren […] Die SDGs sind – auf Ebene der 169 Unterziele – in allen Zielbereichen verankert.”

Globalisten-Vernetzung auf allen Ebenen

Wie intensiv die Vernetzung auch auf Ebene der vermeintlichen Kommunalpolitik ist, konnte Wochenblick unlängst im Fall einer grünen Wiener Bezirksrätin dokumentieren. Diese arbeitete Jahrelang als Projektleiterin beim “Europäischen Forum Alpbach”. Der Globalisten-Treff in Tirol gilt als Vorläuferin des heute größeren Gipfels von “Great Reset”-Architekt Klaus Schwab in Davos. Alljährlich geben sich Spitzenpolitiker ein Stelldichein, die für Digitalisierung zuständige Ministerin Margarete Schramböck (ÖVP) erklärte dort, dass “Nachhaltigkeit und Digitalisierung” zum Motor eines “transformierten Landes” werden sollen.

Im Fall der Grünen-Regionalpolitikerin zeigte sich, dass die Umbaupläne nicht nur für den Umweltschutz gedacht sind. Der von selbiger geleitete einstige Verein “Forum Wohn-Bau-Politik” setzte sich nach eigenem Verständnis für Klima-Neutralität und eine enge Verzahnung von Wohn-, Sozial und Energiepolitik ein. Als drängende Zukunftsfrage erwähnte das Projekt, “das Recht auf Eigentum und die Freiheit, darüber nach Belieben zu verfügen, zu überdenken”. Im vernetzten Sozialkredit-Wien kann das irgendwann wohl heißen: Wer entgegen der Vorstellung der Eliten lebt, könnte schon bald “nichts besitzen” – ganz wie vom WEF prophezeit.

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