Die griechische Polizei wirft 35 Mitgliedern von vier Nichtregierungsorganisationen vor, als Schleuser und Spione agiert zu haben: Eine entsprechende Anzeige ist laut der Polizei in Athen an die Justiz weitergeleitet worden. 

Die NGO-Mitglieder sollen in mindestens 32 Fällen Informationen über die Positionen der griechischen Küstenwache und Koordinaten möglicher Landungsabschnitte vor der Insel Lesbos an Schleuser in der Türkei weitergegeben haben. Den zahlreichen in Griechenland aktiven „Flüchtlings“-NGOs wurde schon häufiger vorgeworfen, Migranten zu illegalen Aktionen zu ermuntern bzw. sie dabei zu unterstützen.

Um welche NGOs es sich in diesem Fall handelt, wurde bisher nicht veröffentlicht. Bei den Mitgliedern soll es sich um Österreicher, Deutsche, Norweger, Schweizer und Bulgaren handeln.