Am frühen Samstagmorgen wütete in der Kathedrale von Nantes ein riesiges Feuer – 60 Einsatzkräfte waren vor Ort, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.  

Gegen 7:44 Uhr ging der Notruf bei der Feuerwehr ein: In der Kathedrale in Nantes sei ein Brand ausgebrochen. Ersten Augenzeugenberichten zufolge war das Feuer im Bereich der Kirchenrose ausgebrochen. Die Flammen schlugen rasch um sich.

Teil der Kathedrale zerstört

Die Einsatzkräfte hatten zunächst große Schwierigkeiten, dem Feuer Herr zu werden. Erst mehr als zwei Stunden später verkündete die Feuerwehr, dass die Lage unter Kontrolle sei.

Feuerwehrchef Laurent Ferlay gab bei einer Pressekonferenz bekannt, dass bei dem Brand die große Orgel der Kathedrale vollständig zerstört wurde. Zudem drohe die Plattform, auf der die Orgel steht, zu kollabieren. 

Wieder ein „Angriff auf die Christenheit“?

Wie genau das Feuer ausbrach, ist noch unklar – es wird jedoch von Brandstiftung ausgegangen. Ein Brandherd sei bei der großen Orgel und zwei weitere links und rechts im Kirchenschiff festgestellt worden – das könne kein Zufall sein.

Trotz der weiträumigen Absperrung des Geländes wimmelte es um die Kathedrale herum vor schockierten Beobachtern. Kein Wunder: Das Feuer weckt üble Erinnerungen. Erst im April 2019 stand die Pariser Notre-Dame in Flammen. Angeblich soll der Brand Fahrlässigkeit geschuldet gewesen sein.

Der Mainstream verschwieg damals allerdings einige pikante Hintergrundinformationen: So wurden andere französische Kirchen erwiesenermaßen Opfer von Brandstiftung – Laurent Wauquiez, seinerzeit der Parteiführer der Republikaner, sprach damals sogar von einem „Angriff auf die Christenheit“ (Wochenblick berichtete).