Wenn die ÖBB bald Zustimmung signalisiere, könnte die Parkplatzmisere auf dem Vöcklabrucker Bahnhof sehr schnell verbessert werden, verspricht Bürgermeister Herbert Brunsteiner (ÖVP). Dafür müsste der Bahnbetreiber eines der zwei in Frage kommenden Grundstücke freimachen.

Ein Bericht von Kurt Guggenbichler

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„Wir sind im Gespräch“, sagt Brunsteiner, „und warten noch auf eine Antwort.“
Denn der Bedarf an zusätzlichem Parkraum am Bahnhof ist groß. Laut Bürgermeister fehlen zwischen 50 und 100 Plätze. Auspendler, die in Vöcklabruck keinen Abstellplatz für ihr Auto finden, fahren zum Bahnhof nach Attnang-Puchheim weiter, weshalb man auch dort das Parkraumangebot erweitern müsste.

Die von Vizebürgermeister Michael Habenschuß (FPÖ) angeregte Parkhaus-Variante sei nicht realisierbar, betont Brunsteiner und nennt die Gründe: Zum einen wolle das die ÖBB nicht, zum anderen sei ein Parkhaus nicht finanzierbar. Habenschuß schlägt zwar vor, die Umlandgemeinden dafür in die Pflicht zu nehmen, weil auch deren Bürger die Bahnhofparkplätze in Vöcklabruck nutzten, doch weiß Brunsteiner aus Erfahrung, dass sich auf freiwilliger Basis keine Gemeinde an den Erstellungskosten für das Parkhaus beteiligen werde.

Schon bei der Errichtung des Altstoffsammelzentrums hatte Brunsteiner die umliegenden Gemeinden eingeladen, beim Grunderwerb mitzuzahlen, doch bis auf Pilsbach hätten alle abgewunken. So können die Vöcklabrucker nur hoffen, dass die ÖBB die wenig benutzten Gleise auf einem ihrer Grundstücke abbaut und dieses für die Parkraum-
erweiterung zur Verfügung stellt.