Beschäftigt man sich abseits des Mainstreams mit Geschehnissen rund um Politik, dann wird einem sofort klar, dass Globalisten den Nationalstaat hassen, abschaffen wollen und alles daran setzen, ihr Ziel zu erreichen.

Gastbeitrag von Siegfried Waschnig

Nationalstaaten sind den Globalisten ein Dorn im Auge, weil sie – genau wie Völker und Familien – ihren Zielen des globalen Machtausbaus im Wege stehen. Globalisten wollen eine form- und unkompliziert verschiebbare Menschenmasse, die ständig konsumiert und sich willenlos den Vorgaben der Globalisten fügt.

Gewachsene Bindungen, die in die Tiefe gehen, Sicherheit und Rückhalt bieten, stören dabei nur. Doch gerade jetzt in der Corona-Krise zeigt sich, was passiert, wenn sich Völker, Familien und Freunde unter propagandistischem Trommelfeuer spalten lassen: Die Globalisten ziehen ihre Agenda knallhart durch und drohen jedem, der sich ihren Zielen widersetzt.

Je gespaltener eine Gesellschaft ist, desto leichter fällt ihnen das. Denn es gibt dann niemanden oder nur mehr sehr wenige, die – gestärkt durch den Rückhalt ihrer „Peergroup“ – den Mächtigen mutig entgegentreten. Alles, was gemeinschaftsstiftend und stärkend wirkt, wird von Globalisten und ihren Handlangern klein und schlecht geredet. So auch der Nationalstaat.

Klaus Schwab hasst Nationen

Der Globalist, der momentan am meisten im Fokus steht, ist Klaus Schwab. Für ihn ist klar, dass sich eine globalistische Agenda nur ohne Nationalstaat durchziehen lässt. In seinem Buch „Great Reset“ hetzt er daher auch gegen die schützende Funktion der Nationalstaaten. Schwab befürchtet, dass die Welt ein sehr gefährlicher Ort werden würde, sollte nationalstaatlicher Einfluss weiter zunehmen. Er will supranationale Institutionen wie UNO und WHO stärken und ihnen noch mehr Einfluss übertragen.

Dabei verschweigt er aber, dass die Corona-Krise deutlich gezeigt hat, dass supranationale Institutionen wie die EU nicht in der Lage waren und sind, in dieser weltweiten Krise die richtigen Maßnahmen zu setzen und ihre Mitgliedsstaaten entsprechend zu schützen. So waren etwa Masken nicht in ausreichender Zahl verfügbar.

Es gab weder gefüllte Lager noch heimische Unternehmen, die Masken in ausreichender Zahl herstellen konnten. Der Großteil der Masken wurden in China produziert. Das Chaos war perfekt. Es hat auch gezeigt, dass ein Staat verwundbar ist, wenn er zu viele Ressourcen ins Ausland verlagert. Die EU reglementiert zwar gerne Wirtschaft und Bürger, auf die Krise hat sie dennoch nicht angemessen reagiert. Jedes Land war zunächst sich selbst am nächsten, nur auf nationalstaatlicher Ebene war eine effektive Reaktion auf die Herausforderungen möglich.

Warnung vor Nationalstaat

Schwab erwähnt in seinem Buch zwar, dass nur Nationalstaaten über einen ausreichenden Zusammenhalt verfügen, um kollektive Entscheidungen zu treffen, aber dennoch stellen sie eine große Gefahr für ihn dar. Für „Great Reset“-Schwab schrillen die Alarmglocken, denn die vorhin erwähnten einzelstaatlichen Reaktionen auf die Corona-Krise seien ein „alarmierender Vorgeschmack dessen, was in einem noch größeren Maße kommen könnte“. Ohne die multilateralen Institutionen wie EU, WHO und UNO befänden wir uns auf einem Weg in „eine ärmere, niederträchtigere und kleinere Welt“.

Doch warum sieht Schwab das so? Das „Trilemma der Globalisierung“ sei laut Schwab für die Unvereinbarkeit von Globalisierung und Nationalstaat verantwortlich. Das Trilemma geht davon aus, dass die drei Begriffe „Globalisierung“, „politische Demokratie“ und „Nationalstaat“ miteinander unvereinbar seien. Es können immer nur jeweils zwei davon gleichzeitig koexistieren, so der Globalist Schwab in seinem Buch.

So seien nach dieser Logik Demokratie und nationale Souveränität nur dann vereinbar, wenn die Globalisierung zurückgedrängt wird. Nationalstaat und Globalisierung könnten demnach nur ohne Demokratie florieren. Wenn Demokratie und Globalisierung zunähmen, dann sei kein Platz für einen Nationalstaat, so die Info im Buch „Great Reset“. Die Wahl fällt Klaus Schwab nicht schwer. Für ihn sind „Globalisierung“ und „Demokratie“ die Werte, die es zu fördern und vor dem Nationalstaat zu verteidigen gilt. Denn mit dem Nationalstaat verbindet er Begriffe wie „Rechtsextremismus“, „Populismus“, „Isolationismus“ usw.

Was tun gegen Globalisten?

Das heißt, er schließt in seiner Schilderung bereits aus, dass der Nationalstaat noch eine wichtige Rolle im globalen Gefüge spielen könnte und verrät damit seinen großen Gegenspieler: den nationalstaatlich organisierten Widerstand. Die Erklärung, warum genau er dem Nationalstaat so unrecht tut, bleibt Schwab aber schuldig – wir haben das so hinzunehmen. Auch das ist bekannt.

Globalisten stimmen das staatsfeindliche Konzert an und „Aufgeklärte“ aus den meisten politischen Lagern trällern aus den unterschiedlichsten Gründen heiter mit. Nur mehr sehr wenige verteidigen den Nationalstaat und die, die das nicht tun, degradieren sich zu Handlangern der globalen Eliten. Auch die Antwort, wie dem unseligen Treiben der globalen Geldflüsse beizukommen ist, gibt Klaus Schwab in seinem Buch.

Er meint: „Je stärker die Weltpolitik von Nationalismus und Isolationismus durchdrungen wird, desto höher stehen die Chancen, dass globale Ordnungspolitik ihre Bedeutung verliert und unwirksam wird“. Schwab weiß, organisieren sich die Menschen und halten – auch auf nationalstaatliche Ebene – zusammen, dann ist dem globalen Spuk sehr schnell ein Ende gesetzt. Doch das wollen die Eliten mit allen Mitteln verhindern.

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