grüne deutschland vernichter

„Nur eins von 103 Kindern spricht zu Hause deutsch“. Mit dieser „Schockmeldung“ einer Berliner Schulleiterin über die Zustände an ihrer Schule wartete die „Bild“-Zeitung in der vergangenen Woche auf.

Ein Kommentar von Chefredakteur Christian Seibert

Werbung

„Bild“-Zeitung dreht sich um 180 Grad

Erstaunlich ist, wie sich jene Boulevard-Zeitung, die im Jahr 2015 mit ihrer „Wir helfen“-Serie noch aus den Reihen der zahlreichen Willkommensklatscher berichtete, seither bei der Berichterstattung zum Thema Zuwanderung um 180 Grad gedreht hat.

Den informierten „Wochenblick“-Leser wird diese Statistik jedoch eher in seiner Meinung bestätigen als großartig überraschen. Noch erstaunlicher ist vielmehr, wie angesichts solcher Zustände in Deutschland vor allem eine politische Kraft in den vergangenen Wochen von der Schwäche der ehemals großen Koalition profitieren konnte – nämlich die Grünen!

Mit ihren Entscheidungen im Jahre 2015 hat die deutsche Kanzlerin Angela Merkel die Flüchtlingskrise erst so richtig ausgelöst und Deutschland und Europa nachhaltig verändert.

Gier nach Verboten

Jene Partei, die sich in den vergangenen Jahren mit annähernd 100-prozentiger Trefferquote in jeder relevanten Frage gegen die Interessen des deutschen Steuerzahlers stellte, schwebt laut Umfragen auf einem Allzeit-Hoch von mehr als 20 Prozent bundesweit.

Egal, ob es um ungezügelte Massenmigration und die Verharmlosung ihrer Folgewirkungen, die Öko-Steuer, wirtschaftsfeindliche Dieselfahrverbote in Städten, die Frühsexualisierung von Kindern, die so genannten Gender-Studies oder einfach nur ihr Bestreben, alles und jeden zu bevormunden, geht: Unsere Lieblingsnachbarn lechzen offenbar nach noch mehr Verboten.

Deutsche Todessehnsucht?

Mit Erfolg! Je höher die GrünInnen in den Umfragen steigen, desto größer wird deren Selbstbewusstsein und realitätsferner ihre Forderungen. Die türkischstämmige Grünen-Politikerin Filiz Polat fordert in ihrem jüngsten Vorstoß gar, den UN-Migrationspakt, der neben Österreich mittlerweile von etlichen anderen Ländern abgelehnt wird, verbindlich in deutsches Recht umzusetzen.

Es scheint fast so, dass unsere deutschen Nachbarn offenbar den todessehnsüchtigen Wunsch hegen, dass an den Schulen statt einem von 103 Kindern bald gar keines mehr der deutschen Sprache mächtig sein soll. Grün sei Dank sage ich da nur…