Der Verkehrssprecher der Grünen im Nationalrat, Hermann Weratschnig, sagt dem Diesel den Kampf an. Künftig solle das „Dieselprivileg“ – eine Art steuerlicher Vorteil – wegfallen.

Laut Weratschnig solle dieses Vorhaben „nicht auf die lange Bank geschoben werden“. Laut ÖAMTC-Experten soll sich damit eine 50-Liter-Tankfüllung um mehr als fünf Euro verteuern. Die ÖVP zögert bei diesem Thema noch.

Streit zwischen Türkis und Grün

Bereits in der vergangenen Woche hatte das Thema Dieselprivileg zu Unstimmigkeiten innerhalb der türkis-grünen Regierung bzw. zwischen Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) und Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) geführt.

Mehr Steuern gefordert

„Wenn man Klimaschutz erst nimmt, braucht es aber klare Bekenntnisse“, gibt Weratschnig am Montag in einer Pressekonferenz die klare Devise für die aggressiven Pläne zur massiven Besteuerung von Kraftstoffen aus. Experten gehen davon aus, dass die Pläne zur Abschaffung des Dieselprivilegs erst der Anfang gewesen sein könnte. Sie rechnen auch mit einer höheren Besteuerung des normalen Benzins.