Es ist ein Polit-Beben, das mit wenigen Ausnahmen vom medialen Mainstream verschwiegen wird. In der Wiener Magistratsabteilung MA 21A, die von einem Vertrauten von Ex-Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (GRÜNE) geleitet wird, sollen hohe Summen von Steuergeld in einen Verein geleitet worden sein, dem lange Zeit der Grün-Politiker Christoph Chorherr vorstand.

Ein Kommentar von Chefredakteur Christian Seibert

Medial erregte Dauerberichterstattung

Den mittlerweile acht Beschuldigten drohen Haftstrafen bis zu zehn Jahren! Man stelle sich nur vor, was in Österreich los wäre, wenn nur ein einziger Punkt aus HC Straches alkoholschwangeren Ankündigungen auf Ibiza im Jahr 2017 unter Türkis-Blau in Angriff genommen worden wäre. Wir hätten es medial wohl mit einer erregten Dauerberichterstattung zu tun, welche die Regierungskrise im Mai wohl noch bei weitem überbieten würde.

Beim Falter herrscht schweigen im Walde!

Doch warum berichten Standard, Falter und Co. in diesem Fall nicht? Weil es persönliche Verflechtungen zwischen den (laut Eigendefinition) unabhängigen Journalisten und der Grünen Partei gibt? Dem „Wochenblick“ wurde erst kürzlich von Falter-Chefredakteur Florian Klenk unterstellt, eine „Parteizeitung“ zu sein. Doch wie verhält es sich mit dem Aufdeckungsbemühen Klenks im Falle des Riesenskandals in der Magistratsabteilung für „Flächenwidmung“? Schweigen im Walde!

Korrelation mit Korruption und Misswirtschaft

Es scheint fast so, als wollten die ach so seriösen „Qualitätsjournalisten“ den sicher scheinenden Wahlerfolg ihrer Lieblingspartei auf gar keinen Fall gefährden. Die Zustände in der MA 21A sind jedenfalls ein Sittenbild für die Grünen. Generell gilt, dass Linke in Regierungsverantwortung mit Korruption und Misswirtschaft korrelieren.

Wo bleibt Darstellung beim ORF

Würde es eine objektive Darstellung des grünen Skandals insbesondere im zwangsgebührenfinanzierten ORF geben, dann wäre die Chance auf ein zweistelliges Ergebnis der „Verbotspartei“ bei den Nationalratswahlen 2019 jedenfalls dahin. Doch wer die Wahlduelle verfolgt, der bekommt mit, dass man lieber über die Gründe für das Aus von Türkis-Blau diskutiert. Somit ist kein Platz für das „grüne Ibiza“ …