Die genbasierte Covid-19-Impfung von BioNTech Pfizer hat jetzt in den USA, als erste Impfung dieser Art, die Vollzulassung erhalten. Der Notfall-Status des Serums ist damit beendet. Das öffnet einer Impfpflicht in vielen Bereichen Tür und Tor. Die Entscheidung der zuständigen Behörde (FDA) kommt nur 3 Monate nach dem Pfizer-Antrag auf volle Autorisierung und neun Monate nachdem es als erste Covid-19-Impfung die Notfallzulassung erhielt. 

  • Pfizer BioNTech-Covid-Impfung in den USA voll zugelassen
  • Nur neun Monate nach Notfall-Okay
  • Breite Pflicht für genbasierte Behandlung wird erwartet
  • Dritter Stich ab Ende September
  • Impferpressung immer brutaler
  • EU wird bald nachziehen

Trügerisches „Sicherheitszertifikat“

Laut Angaben des US-Zentrums für Krankheitskontrolle (CDC) erhielten bisher 204 Millionen Menschen dieses Serum. Im Rahmen der Notfall-Zulassung waren sie de facto Teil eines „klinischen Weltversuchs“. Üblicherweise werden Impfstoffe jahrelang erprobt, bevor sie im Humanbereich zum Einsatz kommen dürfen. Das war hier nicht der Fall. Mit der Voll-Autorisierung verpasst man dem Impfstoff nun ein trügerisches „Sicherheitszertifikat“, das informierte Menschen trotzdem hinterfragen werden. Vor allem wegen der völlig unbekannten Langzeitwirkungen der dabei eingesetzten Gen-Technologie, der zunehmenden unerwünschten (Neben)Wirkungen und massiv auftretenden Impfdurchbrüche (Corona-Infektion, -Erkrankung und Virusverbreitung trotz doppelter Impfung). Israel und Island sind Paradebeispiele dafür.

Biden: dritter Booster-Stich ab Ende September

Die dem US-Gesundheitsministerium unterstellte US-Behörde für die Überwachung von Lebens- und Arzneimitteln (FDA) plante die Vollzulassung des Serums für Anfang September. Sie beschleunigte das Verfahren nun offensichtlich, wegen des Drucks der steigenden Infektionen mit der Delta-Variante des Corona-Virus und im Hinblick auf die von US-Präsident Joe Biden angekündigte Booster-Impfung ab Ende September. Diese gilt für alle, die vor mindestens acht Monaten „den Stich“ von Pfizer und Moderna erhielten. Begründet wird das mit der offensichtlich nachlassenden Wirkung der Erst-Impfungen.

Brutale Impf-Erpressung 

Die Biden-Regierung ist bisher schon mit drastischen Impf-Vorschriften vorgeprescht: Sie erließ etwa eine Pflichtimpfung für alle Staatsbediensteten inklusive Militär. Interessant: für Mitarbeiter im Weißen Haus gibt es die nicht. Unternehmen wurden zudem aufgefordert, ihre Mitarbeiter zur Impfung zu „ermutigen“. Eine glatte Erpressung ist die von Biden ab September angekündigte Regelung für Pflegeheime. Werden dort nicht alle Mitarbeiter geimpft, verlieren die Einrichtungen die Staatszuschüsse, sprich: Sie können zusperren. Vor allem republikanisch regierte US-Bundesstaaten wehren sich gegen derart rigorose Eingriffe. Dort, wo es Bundesgesetze gibt, sind aber auch ihnen zumeist die Hände gebunden. 

EU-Behörde wird bald folgen

Die Pfizer/BioNTech Voll-Zulassung gilt nun für US-Bürger ab 16 Jahren. Viele Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Institutionen können ab jetzt „selbstbewusster“ eine Impfpflicht aussprechen. Die Biden-Regierung freut sich jedenfalls auf einen neuen „Immunisierungs-Boom“. Laut einer Umfrage der Kaiser Family Stiftung, wollen sich 30 Prozent nicht geimpfter Personen, bei einer Vollzulassung, „den Stich“ geben lassen. 60 Prozent der Amerikaner haben bisher zumindest eine Covid-Impfung. Man kann davon ausgehen, dass die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) dem bald folgen wird. Deren Chefin, Emer Cooke, war ja bekanntlich langjährige Pharma-Lobbyistin, und wird ihre früheren Geldgeber kaum vor den Kopf stoßen.

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