Ein besonders sinnloser und schockierender Fall importierter Gewalt ereignete sich im malerischen 2.500-Seelen-Städtchen Leutenberg in Thüringen. Nachdem ein Rumäne (21) sich eine wilde Auseinandersetzung mit einem Landsmann lieferte, tobte er einfach weiter und trat auf ein völlig unbeteiligtes Mädchen auf der Straße ein. 

Am Sonntagabend rastete ein Migrant in einer Wohnung in Leutenberg völlig aus. Zwei Rumänen (21, 46) gerieten aus vermutlich banalen Gründen in Streit, im Zuge dieses Streits nahm der jüngere der beiden Kontrahenten ein Küchenmesser und stach zuerst auf die Zimmertür seines Landsmannes und dann auf dessen Halsbereich ein. Auch dieser hatte sich mit einem Messer gegen den Angriff gewehrt.

Rasende Wut: Mädchen krankenhausreif getreten

Da sich der wütende Rumäne allerdings noch nicht beruhigt hatte, rannte er aus dem Haus und zog seine Gewaltspur auch dort fort, indem er ein Mädchen attackierte. Die 9-Jährige spazierte eigentlich nur mit ihrer Familie am Haus vorbei – und war zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort.

Der 21-jährige Rumäne griff das Mädchen laut einer Polizeiaussendung „völlig unvermittelt“ an und schlug und trat auf es ein. Das Kind musste aufgrund seiner Verletzungen ins Krankenhaus zur Behandlung.

Beamten konnten tobenden Rumänen bändigen

Zu diesem Zeitpunkt waren die alarmierten Beamten der Kriminalpolizeiinspektion Saalfeld bereits auf dem Weg und konnten noch dazwischen gehen. Sie überwältigten den stark alkoholisierten Beschuldigten, der sich auch weiterhin renitent zeigte.

Die Polizei nahm den Mann fest und brachten ihn laut eigener Aussage im Krankenhaus unter. Die Ermittlungen zu den Umständen der Taten dauern derzeit noch an. Auch das Motiv für seinen Ausraster ist somit noch unklar.