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Opfer von Sex-Attacken leiden oft noch Jahre nach der Tat an den schlimmen psychischen Folgen.

Bereits im November des Jahres 2017 soll ein 14-jähriges Mädchen in der deutschen Kleinstadt Harsewinkel Opfer einer Gruppenvergewaltigung geworden sein. Bei den mutmaßlichen Tätern handelte es sich, laut Angaben der Polizei, um drei deutsche Staatsbürger und drei Syrer im Alter zwischen 14 und 19 Jahren.

Bekannt wurde der Fall erst Anfang Juni dieses Jahres. Die Behörden hatten die Tat über ein halbes Jahr lang vor der Öffentlichkeit verschwiegen. Die Polizei von Gütersloh steht nun heftig in der Kritik.

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Öffentlichkeit nicht informiert

Polizeisprecherin Katharina Felsch empfindet das Vorgehen, die Tat so lange verschwiegen zu haben, als richtig. Gegenüber der „Neuen Westfälischen Zeitung“ erklärte sie: „Das war alles zunächst ein großes Rätsel. Wir hatten einfach nur ein Mädchen, das orientierungslos im Park aufgefunden worden war. Auch nach der ärztlichen Untersuchung gab es keine Anhaltspunkte auf ein Sexualdelikt. Erst Wochen später wurde uns zugetragen, dass es da eine Tätergruppe gibt.“

Das 14-jährige Mädchen war im November 2017 mit einem der mutmaßlichen Täter verabredet und wurde später von diesem und fünf weiteren Jugendlichen mit Alkohol „abgefüllt“ und anschließend brutal vergewaltigt. Nach der Tat wurde das Mädchen in einem Park liegen gelassen!

Bürger sind wütend

„Die Öffentlichkeit nicht zu informieren, war keine Entscheidung, die wir gerne getroffen haben. Aber in diesem ungewöhnlichen Fall mussten wir ungewöhnliche Entscheidungen treffen“, versucht Felsch indes den vielen wütenden Bürgern zu erklären, die seit Bekanntgabe der Tat bei der Polizei anriefen, um sich zu beschweren. „Man fragt sich doch, ob man der Polizei überhaupt noch trauen kann“, ist der allgemeine Tenor in der Bevölkerung, die die offizielle Begründung für das lange Schweigen einfach nicht verstehen will.

„Aus Gründen des Opferschutzes wird in Fällen, bei denen Täter oder Opfer noch minderjährig sind, zurückhaltend über die Straftaten informiert. Aus diesem Grund habe sich die Polizei dazu entschieden, den Sachverhalt vorerst nicht zu veröffentlichen“, sagt Felsch.

Gruppenvergewaltigung - ein Phänomen des Krieges?
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Verständnis für die Polizei

„Der Opferschutz steht über allem“, heißt es auch vom Chef der Kreispolizeibehörde, Sven-Georg Adenauer. „Für uns ergaben sich erst nach langer Zeit Hinweise auf eine Straftat … Es gab überhaupt keine Hinweise auf eine Vergewaltigung“. Erst aufgrund von später eingegangenen Hinweisen seien dann jedoch sechs Tatverdächtige ermittelt worden.

Der Opferschutzverein „Weißer Ring“ zeigte indes Verständnis für das Vorgehen der Polizei, die Tat nicht öffentlich zu machen. „Die mediale Berichterstattung ist eine unglaubliche zusätzliche Belastung“, so der Leiter der Außenstelle, Ulrich Deppe.

Täter auf freien Füßen

Derzeit befinden sich alle Täter auf freiem Fuß und können ihrem Opfer in der kleinen Stadt jederzeit über den Weg laufen. Vor allem diese Form von „Opferschutz“, vielmehr „Täterschutz“, sei es, die die Bevölkerung nicht mehr verstehen kann, kritisiert jetzt die Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) Baden-Württemberg im Zusammenhang mit einer Vergewaltigung durch einen mutmaßlichen Asylanten in Freiburg („Wochenblick“ berichtete).

„Wir müssen weg vom Täterschutz zum Opferschutz“, betont der baden-württembergische DPolG-Landesvorsitzende Ralf Kusterer. Bei Gruppenvergewaltigungen geht es oft um die Erniedrigung der westlichen Frauen. In Europa häufen sich solche Taten zuletzt massiv.