44.750 Vorzugsstimmen erhielt Heinz-Christian Strache zur EU-Wahl – ein mehr als beachtliches Ergebnis! Zu verdanken war dies in erster Linie Aufrufen der patriotischen Zivilgesellschaft: Mit der Wahl Straches sollte vor allem ein Zeichen dafür gesetzt werden, dass kampagnisierte und gezielt eingesetzte Attacken gegen die FPÖ bei vielen Wählern längst nicht mehr fruchten.

Ein Kommentar vom Stellvertretenden Chefredakteur Johannes Schüller

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Rote Karte für undemokratischen Putsch

Statt auf heuchlerische Korruptions-Vorwürfe in einer Gesellschaft hereinzufallen, in der bereits das richtige – also rote oder schwarze – Parteibuch für eine Festanstellung bei den städtischen Kläranlagen erforderlich sein kann, zeigten die Strache-Wähler dem linksliberalen Deep State symbolisch die rote Karte.

Jetzt ist es umso wichtiger, dieses Signal nicht verzweifelt für die Erlangung eines gut dotierten Mandats in Brüssel zu missbrauchen! Denn nachdem Strache am 18. Mai auf all seine politischen Ämter verzichtet hat, dürften sich die übrigen Wähler nun jene Konsequenz erwarten, die die FPÖ – laut eigenen Ansprüchen – von Vertretern anderer Parteien eigentlich unterscheiden sollte.

Von anderen FPÖ-Politikern forderte HC Konsequenz!

Eben jene Konsequenz forderte auch Strache ein, bevor der ehemalige Braunauer freiheitlichen Vizebürgermeister wegen eines harmlosen, allegorischen Gedichts, in dem er sich als Ratte bezeichnete, zurücktreten musste! Ähnliches gilt für den zeitweisen Polit-Rückzug von Udo Landbauer 2018. Der Versuch, sich nun verzweifelt ein Polit-Pöstchen in Brüssel zu sichern, wäre eines einstigen FPÖ-Hoffnungsträgers unwürdig.