Durch gezielte Initiativen werden in OÖ Lebensräume für zahlreiche Schmetterlingsarten geschaffen.

Eine aktuelle Studie zeigt: Schmetterlinge nur noch in Schutzgebieten sicher und gehören mittlerweile zu den am stärksten bedrohten Tiergruppen Österreichs. Über 50 Prozent aller Tagfalter gelten als gefährdet. Zwei Prozent sind bereits ausgestorben.

Von den Nachtfalterarten sind über 40 Prozent gefährdet und bereits vier Prozent ausgestorben.

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Gutes Zeugnis für OÖ

Trotzdem wird in der aktuellen Publikation der Stiftung Blühendes Österreich und Global 2000 zum Thema Schmetterlinge Oberösterreich ein besonders gutes Zeugnis ausgestellt, was den Schutz von Schmetterlingen angeht.

Das freut auch den für Naturschutz zuständigen Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ): „Es ist sehr erfreulich, dass die Maßnahmen, die wir im Natur- und Landschaftsschutz gesetzt haben auch Wirkung zeigen und Österreich nach wie vor eines der schmetterlingsreichsten Länder Europas ist.“

Haimbuchner zeigt sich auch „ein bisschen stolz“ und sieht die Bewertung als Zeichen, dass Oberösterreich im Natur- und Artenschutz auf dem richtigen Weg ist.

Holistischer Ansatz

Durch einen umsetzungsorientierten und holistischen Ansatz, der auf der Einbindung aller Betroffenen basiert, erzielt der Naturschutz in Oberösterreich eine große Akzeptanz und entsprechend gute Ergebnisse.

Durch gezielte Initiativen und durch einen amtlich verordneten Ausbau von Schutzgebieten, schafft der Naturschutz in Oberösterreich Lebensräume für Schmetterlinge.

Auf Lorbeeren sitzen bleiben will Haimbuchner trotzdem nicht, „sondern soll uns allen Ansporn dazu sein, unser Oberösterreich für nachfolgende Generationen als ökologisch intakte und artenreiche Heimat zu bewahren“, so der Naturschutzreferent.